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"Petition bez. Abschaffung der Notstandshilfe"
unter:
"
Von der Notstandshilfe in die Mindestsicherung!
Eine Massnahme, die sich auch gegen ArbeitnehmerInnen richtet!" (28.07.18)

Jetzt wieder
Donnerstagsdemos gegen Schwarzblau ab 4. Oktober
(4.10 - Hohe Besucherinnen-Anzahl von 4000 (Polizei) bis 20 000 (Veranstalter)

19.10.2018 um 18.35 Uhr - von F*. - "Meine Existenz ist total bedroht und ich muss in Angst leben"



Es geht um folgendes, mein PC ist leider kaputt geworden und ich habe am selben Tag über Eams meinen Berater verständigt darüber und gleich als mitgeteilt, also alles vorher und zu beweisen, das ich im AMS vorbei komme um meinen Bewerbungen nachzugehen. Was ich für gewöhnlich immer absolviere und durch Eigeninitiative mich bemühe entsprechend Arbeit zu finden. Was für mich sehr schwer ist da ich nicht unbedingt auf den Kopf gefallen bin und aber auch leider keine Ausbildung besitze. Also bin ich zum AMS Gebäude um einen Computer aufzusuchen um wie erklärtes zu erledigen und aus Flüchtigkeit ist das erste Mal eine Stelle von mir gehen jedoch im Umstand dass ich es sonst immer Zuhause erledige eine Stelle nicht angeschrieben worden. Wobei ich währenddessen dachte ja ich hatte alle 6 stellen angeschrieben und müsse daher nur auf die Antwort zu warten. Ich bin beweisbar jemand der seinen Pflichten nachkommt! Letztendlich wurden alle Stellen von mir bewerben bis auf eine. Und diese kostet mich nach leichtfertigen Beschluss, meiner Meinung, laut Bescheid mein Geld!
Meine Rechnungen, die Alimente! Alles nicht gezahlt!!
Ich bin arm und lebe von 150€ im Monat!

Man wollte mich nicht als Putzkraft aufnehmen will ich zu gut Deutsch spreche und einen normalen Umfang pflege!
Es ist unglaublich was man durch machen muss wenn man keine andere Wahl hat und dann kriegt man noch von denen das Geld verweigert!, wegen eines beweisbar nach zuvollziehendem Flùchtigkeitsfehlers!?
Das ist Menschen unwürdig! Eine Frechheit wer das auch immer so leichtfertig entschieden hat! Ich bin verzweifelt!

Es tut mir leid, ich bin aufgewühlt und die Tastatur macht mich etwas konfus. Es jedoch dennoch zu verstehen worum es geht denke ich! Meine Existenz ist total bedroht und ich muss in Angst leben und das trügt meine Seelische Verfassung doch sehr da ich sozial veranlagt bin. Wie muss ich dagegen vorgehen, die Moral oder Unmoral kann in Österreich ja nicht geändert werden oder gar bestraft werden. Muss ich deswegen nach Genf fahren!?

Wenn ich mein Leben da breit machen wird und kann nur ersichtlich sein das ich arm bin und mir so etwas nie zu Teil hatte werden dürfen trotz meines Flùchtigkeitsfehlers! Ich finde das ganz wichtig zu beachten war. Worum es hier eigentlich geht und im Kontext ergibt dieser oberflächliche Beschluss keinen vernünftigen Sinn. Außer den das die meine 750€ nach Abzug der Alimente einbehalten um sich selbst damit zu bereichern. Letztendlich ist es so! (18.10.18)

Antwort:
Sie verlangen den Sperr-Bescheid und legen mit ihrer Begründung Berufung ein!
Ist zu hoffen, dass das „unabhängige" Gericht ihrem Argument folgt. Tun sie das!Geben sie alles an – wie hier an SoNed – ev. schreiben sie dazu – falls, an das BvwG / Bundesverwaltungsgericht weiterleiten.

Zur info
Der Verwaltungsgerichtshof schiebt den Methoden des Arbeitsmarktservice, schematisch wöchentlich eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorzuschreiben, einen Riegel vor.
Eine bestimmte Zahl von Bewerbungen nachweisen.
ohne gewähr


19.10.2018 um 18.18 Uhr - von B*. - "Erbbeteiligung"



Lieber Christian Moser!
Mein Cousine ist Notstandshilfebezieher. Sie hat keine unselbstständige Erwerbstätigkeit.
Meine Cousine hat nur ein geringfügiges selbstständiges Gewerbe im Bereich Reinigung (max. Geringfügigkeitsgrenze)
Vor ca. 4 Jahren ist sie aufgrund eines Erbes 1/4-Anteile Besitzerin einer Landwirtschaft mit landwirtschaftlichen Gebäude geworden.
Meine Cousine steht auch mit 1/4-Anteil an der Liegenschaft im Grundbuch.
Der Einheitswert für diese Landwirtschaft beträgt ca. € 390,12.
Aufgrund des Einheitswertes bekommt sie anstandslos Notstandshilfe.
Da die landwirtschaftlichen Gebäude langsam verfallen möchte meine Cousine mit den anderen Erbbeteiligten diese Landwirtschaft verkaufen. Mittlerweisen hat Sie und die anderen Erbbeteiligten einen Käufer für diese Landwirtschaft gefunden. Der Gesamtkaufpreis für alle Erbbeteiligen beträgt insgesamt 120.000,00.
Da meine Cousine 1/4-Besitzerin an der Landwirtschaft ist beträgt somit ihr Verkaufspreis € 30.000,00.
Somit nimmt meine Cousine aus dem Verkauf ihrer 1/4-Anteile an der Landwirtschaft € 30.000,00 ein.

Jetzt wäre die Frage, ob man in dem Monat, wo meine Cousine ihre 1/4-Anteil an der Landwirtschaft verkauf auch Notstandshilfe beziehen kann oder nicht und ob man dies dem AMS melden muss, da meine Cousine nur ihren Besitz verkauft.

Ich hoffe, dann in Österreich noch verlaubt ist, sein Hab und Gut zu verkaufen, ohne auf der anderen Seite wieder etwas weggenommen wird (Streiung der Notstandshilfe). Mit der Bitte um Auskunft LG (18.10.18)

Antwort:
Bei Angabe kann es ev. sein, dass es zur Anrechnung für das Monat kommt, an dem sie die Summe einnimmt.
Siehe: Gibts bei Vermögen (Sparbuch) Notstandshilfe? Ohne gewähr - Alles Gute!

22.10.2018 um 18.18 Uhr - von B*. - "AMS Antwort auf Anfrage"
>der Verkauf der landwirtschaftlichen Fläche führt nicht zur Streichung oder Kürzung der Notstandshilfe.

>Wie es dann ev. bei einer gesetzlichen Änderung aussieht (Abschaffung der Notstandshilfe und nur mehr Mindestsicherung wird ja durch die Bundesregierung diskutiert), kann leider noch nicht gesagt werden.

Mit freundlichen Grüßen
**********
Servicezone Abteilungsleiterin (20.10.18) ohne gewähr


19.10.2018 um 10.26 Uhr - von S. - "Nach Rücksprache mit meinem Facharzt ist klar"



Nach Rücksprache mit meinem Facharzt ist klar, dass ich zu keiner ambulanten Reha gezwungen werden kann. Es wird von mir kein Antrag auf I-pension etc. gestellt, mein Facharzt sieht dazu auch keine Veranlassung! Auf sein Anraten werde ich auch bei beiden Terminen auch keine Unterschrift zu irgendetwas leisten und Alles, was über mich gesammelt wird, in Kopie verlangen.

Des weiteren soll ich mich über diese Casemanagerin beschweren. Ich habe nur leider keine Beschwerdestelle von Fit2Work gefunden. Könnten Sie mir sagen, wohin ich mich da wenden kann? LG S (18.10.18)

Antwort:
Tolle Antwort / Unterstützung von ihrem Facharzt!
Ja tun sie das! Senden sie eine Beschwerde gleich an die Verantwortlichen vom Sozialministerium!
Siehe: Sozialministerium fit2work -
Kontakt
und an ihre AMS Geschäftsstelle
(geben sie an, dass diese Beschwerde auch das Sozialministerium erhält!)

unter:
"Fit2work "nur" zur Abklärung?" (16.10.2018)


18.10.2018 um 0.36 Uhr - von S. - "Gibt es momentan, ein neues Gesetz?"



Hallo,
Gibt es momentan, ein neues Gesetz, das Jobtransfair verpflichtend ist? Und ist das ok, wenn mich das ams zu einer Infoveranstaltung bucht, ohne drauf zu schreiben um was es geht? Hat ich noch nie. Auch nach persönlicher Anfrage bekam ich keine Info um was es geht. Sg H

Antwort:
(Alvg-Novelle gibt's seit 2008)
Kommt darauf an, um welche Massnahme es sich handelt. SÖB-Transitarbeitsplatz ist Pflicht, wenn nach KV. entlohnt wird. Gegen Coaching / "Deppenkurs" kann man sich ev. wehren. "Infotag besuchen?" siehe: zu SÖB mit vorgeschaltenen Deppenkurs :
bez. Coaching / "Deppenkurs" siehe u.a.:
Antwort unter Sinnloskurs

Zur Info:
Unterschrift im Zwangs-Massnahmen-Vertrag verweigern!
Unterzeichnen sie den Vertrag nicht sondern schreiben folgendes statt
der Unterschrift!
>In Hinblick auf den auf mich ausgeübten Druck, der in der Ankündigung,
das Arbeitslosengeld/Notstandshilfe als existenzerhaltendes Grundgehalt
zu streichen, besteht, leiste ich, ohne den vorliegenden Inhalt in Frage
stellen zu können, keine Unterschrift.<
Unterschrift im Zwangs-Massnahmen-Vertrag verweigern!

"Sensible Daten nur an Personen denen sie Vertrauen weitergeben!"
Datenverweigerung ist keine Kursvereitelung unter: Datenschutz

Siehe: Dr. Pochieser - mit Verfassungsrecht gegen Armut:
"Auch für Kollektivverträge gilt der Gleichheitsgrundsatz (und sonstiges Verfassungsrecht" (30.07.12)

>SÖB: Teilnahme "Pflicht", aber die "psychosoziale Betreuung" in den SÖB darf abgelehnt werden! - freiwillige Teilnahme!
siehe: Volksanwaltschaft-Protokoll zum runden Tisch vom 14.10.15
unter: Dr. Herbert Buchinger – Vorstand AMS Österreich

"Präzedenzfall" - "Entlohnung: 10 Jahre falsch berechnet!"
"ItWorks: Überstunden falsch berechnet, falscher Kollektivvertrag"
"Es bekommen alle Transitarbeiter ab der "40" std. die Überstunden bezahlt auch wenn der Überlasser-KV mehr Stunden als Normal Arbeitszeit hat."


unter:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse" (Ohne Gewähr)


17.10.2018 um 10.14 Uhr - von N. - "Rücksicht auf Zumutbarkeit nehmen"



"Rücksicht auf Zumutbarkeit nehmen"
unter:
"Gesundheitliche Einschränkungen" (12.10.2018)


16.10.2018 um 9.42 Uhr - von S. - "Fit2work "nur" zur Abklärung?"



Sehr geehrter Herr Moser!

Das schlägt dem Fass den Boden aus! Auf das Bestreben vom AMS habe ich vor kurzem Fit2work aufgesucht, wo es eigentlich "nur" um die Abklärung gehen sollte, in welchen Berufsfeldern ich vermittelbar bin aufgrund meiner Erkrankung.

Jetzt kommts: bereits bei der Erstberatung hat man mir mitgeteilt, dass ich wohl um eine ambulante Reha nicht herum komme!!! Ich möchte doch gar nicht auf Reha! Ich weiss genau, was ich weiter machen will und es geht nur darum, ob ich dafür geeignet bin.
Habe ich irgendwelche Möglichkeiten, eine Reha, die gegen meinen Willen verordnet wird, abzulehnen?
PS: Antrag auf Rehageld oder I-pension wurde NICHT gestellt! LG S (15.10.18)

Antwort:
Die Politik geht vermehrt in die Richtung arbeitslose Personen als Feindbilder (eh. immer schon ... / Steigerung) hinzustellen und Rechte bez. Existenzsicherung gänzlich zu nehmen.
Um nicht alleine dazustehen rate ich ihnen unbedingt Kontakt mit ihrem Vertrauensarzt / Fachärzten aufzunehmen und diesbez. abzuklären inwieweit das notwendig sein soll - welche Möglichkeiten es sonst noch geben würde?
Ich denke dabei auch an ihren Gesundheitszustand, was nötig ist, um diesen zu bessern. Welche Therapie es braucht und ob es eine braucht? Auf dass sie wieder gesund werden - wenigstens zum Grossteil.

Frage: Haben sie dort eh nicht behauptet, dass sie nicht mehr arbeiten können - sie arbeitsunfähig sind? bzw. was haben sie angegeben, was sie noch machen können - inwieweit sie vermindert arbeitsfähig sind?

U.a. als Schutzmassnahme bietet sich ev. an den Antrag auf Rehageld oder I-Pension zu stellen. (Ohne Gewähr)

16.10.2018 um 13.14 Uhr - von S. - "Es geht rein darum, ob ich eine Umschulung bekomme"
Hallo Herr Moser!

Ich habe bei dem Termin bei Fit2Work nie behauptet, nicht Leistungsfähig zu sein. Nur momentan nicht so leistungsfähig wie früher. Die Zuteilung erfolgte vom AMS in dem Auftrag herauszufinden, für welche Berufe ich geeignet bin bzw wo meine Stärken liegen. Es ging dabei nie um I-Pension oder so etwas in der Art. Es geht rein darum, ob ich eine Umschulung bekomme oder auf vorhandenes Wissen aufgebaut werden kann, da ich in meinem erlernten Beruf nach meiner Krankheit nicht mehr arbeiten kann! Hat auch mein Facharzt so bestätigt.

Auf Nachfrage meinerseits - nachdem der Casemanager von Fit2Work meinte, er würde sich freuen, mich nach den Untersuchungen weiter begleiten zu können - ob ich das überhaupt müsste, weil ich ja ansonsten keine Hilfe benötige, war die Antwort: DAS WÄRE NICHT SCHLECHT!

Mein Facharzt ist momentan auf Urlaub, aber ich frage schnellstmöglich nach, wie er die Sache sieht. Er hätte mich ja nicht gesund geschrieben, wenn er irgendwelche Bedenken hätte. Habe ja noch ca 2 Monate Restkrankenstand bis zur Aussteuerung der GKK! LG S

Antwort:
Da er auf die Frage "Müssen" Ja oder Nein, ausweicht zu "wäre nicht schlecht" ist davon auszugehen, dass dies freiwillig ist.
Ev. handelt es sich um Kompetenzüberschreitung, da nicht nach ihren Stärken gesucht bzw. nicht ausgesondert wurde für welche Berufe sie noch geeignet sind, sondern ambulante Reha Thema war? - Meine Äusserung ist "nur" Vermutung. da ich nicht weiss was gesprochen wurde? - Hat es sich so zugetragen?
Ja, setzen sie sich so schnell wie möglich mit ihrem Facharzt bez. dieser Angelegenheit auseinander!
Ev. teilen sie das auch dem AMS mit und schlagen dem AMS ihre Wünsche bez. DV. und / oder Umschulung / Weiterbildung vor. Vorstellungen von deren realistischer Umsetzung - was körperlich und geistige Fitness / Fähigkeiten betrifft - sie auch überzeugt sind. Versuchen sie ihrer AMS-BetreuerIn klar zu machen, dass sie die gewünschte Umschulung ohne Probleme absolvieren könnten - Ja?! (Ohne Gewähr)

19.10.2018 um 10.26 Uhr - von S. - "Nach Rücksprache mit meinem Facharzt ist klar"
Nach Rücksprache mit meinem Facharzt ist klar, dass ich zu keiner ambulanten Reha gezwungen werden kann. Es wird von mir kein Antrag auf I-pension etc. gestellt, mein Facharzt sieht dazu auch keine Veranlassung! Auf sein Anraten werde ich auch bei beiden Terminen auch keine Unterschrift zu irgendetwas leisten und Alles, was über mich gesammelt wird, in Kopie verlangen.

Des weiteren soll ich mich über diese Casemanagerin beschweren. Ich habe nur leider keine Beschwerdestelle von Fit2Work gefunden. Könnten Sie mir sagen, wohin ich mich da wenden kann? LG S (18.10.18)

Antwort:
Tolle Antwort / Unterstützung von ihrem Facharzt!
Ja tun sie das! Senden sie eine Beschwerde gleich an die Verantwortlichen vom Sozialministerium!
Siehe: Sozialministerium fit2work -
Kontakt
und an ihre AMS Geschäftsstelle
(geben sie an, dass diese Beschwerde auch das Sozialministerium erhält!


12.10.2018 um 18.17 Uhr - von N. - "Gesundheitliche Einschränkungen"



Hallo Herr Moser.
Bitte um Aufklärung bezüglich meiner Betreuungsvereinbarung und zwar – Was bedeutet „Sie haben gesundheitliche Einschränkungen, die bei der Stellensuche berücksichtigt werden müssen.“ Und weiteres „jeder anderen Zumutbaren Tätigkeit“.
Ist das mit einer Bewerbung als Möbelpacker, Pizzabote (mit Führerschein für Roller – der nicht vorhanden) oder als Bewachungsorgan kombinierbar? Vor allem wenn man einen Technischen Beruf erlernt hat wie Elektriker und IT-Techniker und eben gesundheitliche Beeinträchtigung hat (Probleme mit dem linken Fuß/Operation).
Zumutbar wäre für mich gesehen sowas wie Portier mit Technischen Hintergrund oder Lagerarbeiter mit MS/PC Kenntnissen oder in der Bewachung wenn es Monitoring am Computer betrifft oder ähnliches. Mir ist klar dass man einen Langzeitarbeitslosen in einen Job bekommen möchte aber wie weit darf das AMS da eigentlich gehen? Danke für eine Erklärung dafür. mfg G. (11.10.18)

Antwort:
Es müsste ein "Attest" oder ähnliches im AMS aufliegen, wenn die Betreuungsvereinbarung auf gesundheitliche Einschränkungen hinweist. Haben sie selbst ein solches abgegeben oder waren sie vom AMS aus bei einer ärztlichen Untersuchung. Sie müssten am besten Bescheid wissen, welche Tätigkeit zumutbar ist und welche nicht. Arbeiten sie, so guts geht, mit dem AMS zusammen. Schlagen sie vor welche Tätigkeit noch umsetzbar ist bzw. was ihr Wunsch wäre - In welche Richtung sie gehen möchten bez. zukünftiges DV.
Auf alle Fälle weist das AMS darauf hin, dass sie Einschränkungen haben, die berücksichtigt werden. Alles Gute!

17.10.2018 um 10.14 Uhr - von N. - "Rücksicht auf Zumutbarkeit nehmen"
Hallo Herr Moser.
Danke für ihre letzte Antwort. Hat mir Teils geholfen und Teils leider nicht. Bei der Zumutbarkeit ist es leider so das meine „Standard“ Betreuerin darauf Rücksicht nimmt meine derzeitige „eingeschobene“ Betreuerin leider Überhaupt nicht. Eingeschoben bedeutet das meine Standardbetreuerin „abgesetzt“ wurde und der bereits feststehende Termin um ein Monat vorgelegt wurde (natürlich ohne mich zu fragen – hab nur einen Eintrag im eAMS Konnte gehabt) d.h meine Beraterin wurde einfach von einer anderen (Höherstehenden, alt gedienten) ersetzt, nur um mich in einen Job hinein zu bekommen (Ihrer Meinung nach) ohne dabei wie beschrieben auf meine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. War zur Umschulung vor einigen Jahren vom AMS zum BBRZ vermittelt worden und habe dort den kompletten „Bewerbungsprozess“ durchlaufen bis zur LAP als IT-Techniker, die ich bestanden habe (hat ja immerhin auch ein paar „Tausender“ gekostet – wobei für die Ausbildung bin ich ihnen auch dankbar). Das BBRZ hat d abei auch einen Test im Psychischen und Physischen Bereich gemacht und den ja auch an das AMS gesendet, also sollte das AMS ja Bescheid wissen und in Bezug auf Bedürfnisse auch darauf Rücksicht nehmen (in Bezug auf ein Ärztliches Attest).

Habe dazu einen Eintrag in einem Forum gefunden (Stichwort Betreuungsvereinbarung):
……….. "im Bereich zumutbarer Beschäftigung" ... – streichen lassen! Ziel soll bleiben, was SIE suchen, wenn keine geeigneten Stellen vorhanden sind, hat das AMS im Sinne eines Ausgleichs zwischen Angebot und Nachfrage in die Ihrem Ziel möglichst nahe liegenden Bereiche zu vermitteln, aber nicht gleich in die unterste Schublade zu greifen!

Verstehe ich das in der Folge richtig dass mir ein Job in meinem erlernten Beruf Angeboten werden sollte und wenn nicht in einem Ähnlichen Gearteten Beruf oder Berufszweig. Also als gelernter IT-Techniker mit LAP als -- IT-Techniker oder IT-Supporter oder IT-Netzwerktechniker oder IT-Mitarbeiter oder IT-Allrounder usw….. und NICHT Möbelpacker, Hilfsschulwart, Taxifahrer/Mietwagenlenker, Pizzabote, Schultafelaufhänger, usw……?
Danke für ihre Antwort(en) im Voraus. Mfg (16.10.18)

Antwort:
Ja, das sollte das Ziel sein, sie in ihren gewünschten, erlernten Beruf zu vermitteln, wenn nicht möglich, in einen Verwandten. Wird aber nicht als Verpflichtung formuliert!
Nur die ersten drei Monate in der Arbeitslosigkeit (Arbeitslosengeld) besteht ein gewisser Schutz, dann ist jede Arbeitsstelle über 20 Wochenstunden Pflicht, wenn nach KV bzw. branchenüblich entlohnt wird. Siehe: Zumutbarkeitsbestimmungen (3)
Sie können versuchen ihre Wünsche in die Betreuungsvereinbarung als Verpflichtung angeben / festhalten zu lassen. Wird wahrscheinlich nicht passieren.
Dazu auch: Betreuungsvereinbarung


10.10.2018 um 9.31 Uhr - von W. - "Notstandshilfe bleibt zumindest für ein weiteres Jahr?"



Arbeitslosengeld-, Notstandshilfereform: "Reform verzögert sich / zumindest um ein Jahr" (ORF.at)
(Ohne Gewähr)

unter:
"
Von der Notstandshilfe in die Mindestsicherung!
mit der
"Petition bez. Abschaffung der Notstandshilfe"


9.10.2018 um 14.21 Uhr - von S. - "Freiwilligkeit bei solchen Maßnahmen?"



Guten Tag!
Im Frühjahr mußte ichschon eine BBRZ-Zwangsmaßnahme mitmachen, bei der schlußendlich eine Empfehulung für das "BBE für Ältere" ausgesprochen wurde. Für ein diesbezügliches "Erstgespräch" fixierte die Beraterin am AMS heute, obwohl ich mich dagegen aussprach, einen Termin in 3 Tagen. Ich bin nun auf der Suche nach dem Bescheid des VwGh, in dem die Freiwilligkeit bei solchen Maßnahmen bestätigt wird. Leider finde ich mich unter den vielen Bescheiden nicht zurecht, möglicherweise, da ich seit meinem AMS-Besuch unter starken Kopfschmerzen und Panik-Attacken leide, denn normalerweise schaff ich sowas. Könnten Sie mir villeicht liebenswürdigerweise einen link oder Ahnliches übermitteln? Die Beraterin hat sich übrigens noch einige andere Fauxpas geleistet, für die ich allerdings keine Zeugen habe und also nicht vorgehen kann. Ich hoffe, Ihnen mit meiner Bitte nicht zu sehr zur Last zu fallen! Mit freundlichen Grüßen, ST (Ich hab große Angst vor der Übermittlung privater Daten, wozu ich auch heute wieder genötigt werden sollte. Ich hoffe, meine e-mail-Adresse reicht für´s Erste)

Antwort:
Ein gewisses Risiko muss jede(r) eingehen, wenn er/sie sich gegen "Deppenkurse" wehren möchte!
Hier grundsätzliche Infos bez. Coaching etc. und ev. Freiwilligkeit! Ev. immer vor Zeugen (ev. KurskollegInnen oder Begelitperson falls) nach Freiwilligkeit bez. der Teilnahme fragen. Dazu siehe Antwort unter Sinnloskurs.
Infotag besuchen!
zu SÖB mit vorgeschaltenen Deppenkurs :

"Sensible Daten nur an Personen denen sie Vertrauen weitergeben!"
Datenverweigerung ist keine Kursvereitelung unter: Datenschutz

sie können - "die BBRZ"-Zustimmung der Datenübertragung ans AMS -verweigern!" ( VwGH) / Rechtssätze

Wenn möglich, immer Begleitperson zu Terminen mitnehmen!
Mobbing durch das AMS / Schlechte Behandlung:
Bei richtiger Vorgehensweise sind auch Schmerzensgeldforderungen möglich!


Zur Info:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse"


FAB BBE 50plus: Erfahrungsbericht einer verhinderten Trainerin auf Aktive Arbeitslose
- alles gute - ohne gewähr


8.10.2018 um 9.56 Uhr - von B*. - "Kündigung in der Probezeit?"



wird man gespüerrt wenn man in der Probezeit selbst Kündigt? (7.10.18)

Antwort: Dazu unterschiedliche Meinungen!
Kündigung in der Probezeit! (RA) / Kündigung in der Probezeit! (Arbeitslose Fragen)
Auf alle Fälle - falls - Berufung einlegen! (Ohne Gewähr)


4.10.2018 um 9.43 Uhr - von G*. - "Eigenbewerbung?"



Hallo Herr Moser.
Wenn ich eine Jobbewerbung (wenn sie passen könnte) per Mail schreibe, dann schreibe ich immer einen kleinen Zusatztext und im Anhang mein Bewerbungsschreiben/Motivationsschreiben, meinen Lebenslauf und mein letztes Betriebszeugnis. Meine AMS Beraterin (wobei Beraten tuen Sie ja eh
nicht) verlangt dass ich bei der Eigenbewerbung immer im Anhang die Daten mit sende (Sendedaten/ Screenshot). Wenn das Angebot vom AMS ist kann ich das ja machen weil das AMS eh Bescheid weiß, aber bei einer Eigenbewerbung finde ich ist das nicht OK.
Daher meine Frage - bin ich dazu verpflichtet oder kann ich einfach nur meine Eigenbewerbung eintragen ohne Anhang und wenn Absage dann wieder die Absage eintragen (wie ich es bisher auch so gemacht habe), oder MUSS ich im Anhang die Sendebestätigung/Screenshot mitschicken (mit Namen der Firma, eventuell Anschrift und Co)?
Haben es die Firmen denn so gerne wenn sich immer ein/e MitarbeiterIn bei ihnen meldet um nach zu Fragen? Dient wohl zur Nachverfolgung ob der "Kunde" sich bei der Firma gemeldet hat.
Oder gibt es da eine Rechtsgrundlage dafür oder dagegen. Datenschutz?

Danke für die Antwort und ein großes Lob für die Tolle Seite.
LG G. (3.10.18)

Antwort:
ich weiss nicht, ob Betroffene Eigenbewerbungen angeben, ohne sich tatsächlich beworben zu haben - um dem AMS bez. Arbeitssuche etwas vorzumachen oder ob das AMS strenger kontrolliert?
Auf alle Fälle gibt's auch bei Eigenbewerbungen Sanktionen, lehnt der Betroffene, aus welchen Gründen auch immer die Einstellung - kommts zu solcher - im nachhinein ab.
Ich bin in dieser Angelegenheit schon einige Male zur Erkenntnis gelangt, dass das Verhalten des AMS im Bezug auf "Sperre auch bei Eigenbewerbungen" entmotivierend wirkt - dies ev. das eine oder andere Mal auch verhindert?.
Wollen sie auf keinen Fall zusätzliche Daten zur Info mitsenden, könnten sie mal den Geschäftsstellenleiter (ev. mit Begleitperson) besuchen und darüber eine Diskussion führen, ob das AMS so gefestigt auf ihre Forderung bez. dem Anhang (Sendebestätigung/Screenshot) besteht, auch wenn dies die Gefahr mit sich bringt, zukünftig auf Eigenbewerbungen zu verzichten?

Zu raten ist, dem AMS so wenig sensible Daten als möglich mitzuteilen.
("Wobei ich nicht sicher bin, ob sich das AMS nicht "alles / fast alles" über andere Wege besorgt / besorgen kann")
Zur Info: Datenschutz (Ohne Gewähr)


3.10.2018 um 9.44 Uhr - von C*. - "Wie kann ich was vereiteln, wenn ich zu dem Zeitpunkt gar nicht wusste, dass ich Stellenangebote bekommen habe"



Hallo Herr Moser
Ich habe 7 Stellenangebote bekommen am 14.09 .18 per Rsb Brief,den Gelben schein von der Post am 17.09.18 leider hab ich erst am 25.09.18 gesehen das ich es im POSTFACH habe es abegeholt gleich zu Mittag und am 26.09.18 war ich beim Berater . Der meinte er müsse eine Niederschrift machen und Prüfen lassen ob zu einer sperre kommt oder nicht, weiss er nicht aber er müsse so handeln weil er angerufen hat angeblich hat er denn vize zuständigen vom ams 10 angrufen(also die NR 2 im haus so hab ich es verstanden) und der meinte ja prüfen lassen also Niederschrift WEIL DER JOB SCHON WEG ist AM 22.09.18 also so ein sScheiss hab ich noch nie gesehen oder gehört sperre weil der job weg ist; so was sagen sie denn dazu wie kann ich was vereiteln wenn ich zu dem Zeitpunkt gar nicht weiss das ich Stellenangebote bekomme habe,ich mein sperre ist ja gut verdient ja aber sooooo wirklich vollllll scheissssse lg
(2.10.18)

Antwort:
Sie warten auf den Bescheid bzw. verlangen sie den so schnell wie möglich und - falls - legen sie darauf mit ihrer Begründung
Berufung ein!

>Wissen sie welche Stelle er meint, die schon weg sein soll, bei 7 Angebote?
Ev. können sie nachfragen wann die Stelle besetzt wurde? - War die Stelle schon besetzt, bevor sie den gelben Zettel erhielten, so könnten sie das als Gegenargument anführen, sollte dies der Sperrgrund sein. Ev. bei der Firma anrufen - wenn sie wissen, um welche es sich handelt - und nachfragen, ob die Stelle schon besetzt ist und falls - ab wann diese besetzt wurde?

Zur Info:
Der Verwaltungsgerichtshof schiebt den Methoden des Arbeitsmarktservice, schematisch wöchentlich eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorzuschreiben, einen Riegel vor.
(Eine bestimmte Zahl von Bewerbungen nachweisen) (Ohne Gewähr)

2.10.2018 um 10.05 Uhr - von M*. - "Ev. "unberechtigte" Sperre ist schwer existenzbedrohend"



Hallo!
Ich wurde vom AMS meiner Meinung nach unberechtigt gesperrt.
Das ist schwer existenzbedrohend. Es gab zwar eine Niederschrift, diese war aber nur albihalber, weil mir klar war, das dem Unternehmer mehr geglaubt wird.
Meine konkrete Frage: Wohin kann ich mich wenden, um gegen die Sperre vorzugehen? Welche Verpflichtungen habe ich gegenüber dem AMS in der Zeit der Sperre? Vielen Dank! MfG

Hallo! Nachträglich noch eine Frage:
In meiner Betreuungsvereinbarung ist vereinbart "Ziel der Betreuung Das AMS unterstützt Sie bei der Suche nach einer Stelle als Büroangestellter bzw. Buchhaltungsangestellter. "
Vermittelt wurde ich aber als Rezeptionist. Leider kam es zu einem Bewerbungsgespräch und zu einem unbezahlten Arbeitstag, welcher mit einer erzwungenen Jobzusage enden sollte oder der Typ mir versprach, mich sperren zu lassen. Es endete durch einen Rauswurf aus dem Betrieb.
Ist die abweichende Vermittlung richtig? Es kam zu einer Sperre, der Bescheid ist ausständig. Gearbeitet hatte ich als Bestattungsgehilfe. Mit freundlichen Grüßen (1.10.18)

Antwort:
Ev. wäre es besser geregelt gewesen, wenn sie keinen freiwilligen Gratisarbeitstag absolviert hätten und gleich auch für diesen Tag Lohn verlangt hätten.
("Ev. im nachhinein einfordern, wenn sie keine Zusage bez. Gratisarbeit gemacht haben"?)
Sie legen sofort, wenn der Bescheid kommt Berufung ein! Ev. verlangen sie diesen schnellstens - sollte sich das AMS damit Zeit lassen!

Die Behörde ist verpflichtet, bei Widerspruch die Angelegenheit genau zu prüfen!
Siehe: Widersprüche der Parteien beim Vorstellungsgespräch

"Sperren, wegen fragwürdigen Rückmeldungen potentieller Dienstgebern ans AMS, erschwert!" (20.11.2011)

Während einer Sperre darf es keine weitere geben! Unverbindliche Vermittlungsvorschläge sind möglich!

Nach ca. dreimonatiger Arbeitslosigkeit müssen sie jede "zumutbare" Arbeit über 20 Stunden die Woche annehmen! Kein Berufs-, und Einkommensschutz mehr!
Zumutbarkeitsbestimmungen (3)

Zur Info:
Sollten sie für körperlich schwere Arbeit nicht mehr geeignet sein, so bräuchten sie Attest / Bescheid vom Dr. oder lassen sich vom AMS zu einer medizinischen Untersuchung überweisen. Fachärztliche Untersuchung (Ohne Gewähr)


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