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28.09.2020 um 18.56 Uhr - von W*. - "Das AMS wollte mich zu fit2work schicken"


Guten Abend,
ich hab folgendes Problem:
Das AMS wollte mich zu fit2work mit InfoTagen schicken und ich habe das mit der Begründung COVID19 Risikopatient zu sein abgelehnt.

Jetzt wollen die von mir ein ärztliches Attest.
Das Problem: könnten die dann nicht sagen ich wäre nicht vermittelbar und mich einfach rausschmeissen?
Danke für die Hilfe w.

Antwort:
Es "gibt - gab" auch auf dem Arbeitsmarkt, die Möglichkeit der Freistellung, dann, wenn der Betroffene ein vom Arzt bestätigter Risikopatient ist.
Ev. will die AMS-BeraterIn eine solche Bestätigung von ihnen haben!

Die Teilnahme an fit2work sollte eigentlich freiwillig sein. Infotag zwar immer besuchen auch um genaueres über die "Massnahme" zu erfahren, aber dann sollte ein "Nein" bez. der Teilnahme zu keiner Sanktion führen dürfen!
Denn
>Zwangsmassnahmen bzw. Zwangskurse müssen einen Schulungscharakter haben und Kenntnisse wie Fähigkeiten verbessern!
Und ausserdem
sind u. a. - ärztliche Untersuchungen kein zulässiger Inhalt einer Maßnahme zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt!"
unter:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse" (Ohne Gewähr)


28.09.2020 um 11.49 Uhr - von S. - "Rechtzeitige Information zum Vorstellungstermin?"


Guten Tag Hr. Moser,

Ich habe vom AMS einen Vermittlungsvorschlag erhalten und habe mich zeitgerecht beworben. Heute um ca. 8:45 erhielt ich einen Anruf, dass ich HEUTE um 11:Uhr das Vorstellungsgespräch habe, ich bin aber nicht mobil und bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, ich wohne sehr abgelegen und der Bus fährt kaum. Jedenfalls habe ich der Mitarbeiterin erklärt, dass es mir unmöglich sei um 11 Uhr dort zu sein und bat um einen späteren Termin, daraufhin meinte Sie, dass sie erst die Chefin fragen müsste, ob das dann noch möglich sei.

Nun bin ich besorgt, ob ich eine Bezugssperre erhalte, weil ich den Vorstellungstermin nicht wahrnehmen konnte? Es muss mir doch die Möglichkeit gegeben werden rechtzeitig informiert zu werden, um die Anfahrt zu planen?

Kann ich nun eine Bezugssperre bekommen?
Danke für die Rückemeldung!
Mt freundlichen Grüßen

Antwort:
Nein, es darf zu keiner Sperre kommen!
Dazu siehe das VwGH-Erkenntnis:
Arbeitsverhältnis nicht von einer Minute auf die andere
(Ohne Gewähr)


25.09.2020 um 13.27 Uhr - von J*. - "Ich wurde heute nach dem Infotag vom Callcenter angerufen und hätte direkt ein Ja / Nein geben müssen"


Ich hätte eine Frage,

ich bin länger beim AMS arbeitslos gemeldet, auch aktiv auf Suche, ich schicke 3 gezielte Bewerbungen pro Woche raus.

Ich habe nur einen Pflichtschulabschluss, und bin durch Sozialphobie etwas beeinträchtigt, die Diagnostik liegt dem AMS vor.

Ich habe nun eine offene Antwort zu erwarten ( ich bin schon in der engeren Auswahl ) für einen Job & Ausbildung vom WAFF, und war aber auch bei einem Infotag für eine Callcenter Ausbildung.

Ich wurde heute angerufen ( vom Callcenter nach dem Infotag ) und hätte direkt ein Ja / Nein geben müssen.

Ich sagte Nein, da das vom Waff noch aussteht und ich es mir gesundheitlich / psychisch nicht vorstellen kann im Callcenter zu arbeiten, zu viele Menschen, zu Eng, ich hatte einen Vermittlungsvorschlag vor Monaten bekommen da waren 50 Menschen in einem Raum und bin trotz Panikattacke hingegangen, zum Glück war die Chefin dort verständlich, unter dem Stress könnte ich nicht die Quota erfüllen.

Zumal bin ich auch medikamentös so eingestellt, dass ich nicht sitzen kann, nach 10-15 Minuten sitzen werde ich absolut müde, also brauche ich etwas mit Bewegung / Tätigkeit.

Nun, wie gesagt ich hatte dem Kollegen vom Callcenter Ausbildung "Nein" gesagt, da ich noch auf den Rückruf vom Waff / Arbeitgeber warte wo ich in der engeren Auswahl bin und eben die Sache mit dem Callcenter.

Meine AMS Beraterin hatte es "lieb gemeint" weil sie dachte "Telefon, man sieht die Menschen nicht" aber das hilft ja nichts, wenn im Raum selbst nebenbei 50 fremde sind, deswegen wurde ich überhaupt erst zugebucht zu dem Infotag.

Meine Frage ist nun: Muss ich Angst haben, wenn ich denen "Nein" gesagt habe zu der Ausbildung? ( kein Job wäre im Anschluss gewesen, nur Zertifikat ).

Es ist das erste Mal, dass ich zu irgendwas "Nein" sagte, sonst war ich an jeder Veranstaltung, Infotag, Vermittlung, etc.

Freue mich über jeden Rat.

Antwort:
Sie schreiben, es handelt sich um eine Ausbildung - oder? Eine solche müsste freiwillig sein - oder wäre das ein Anlernen - ein Einführen in die Tätigkeit?
Trotzdem kommt bei ihnen dazu , sollte es wirklich Probleme / Sanktionen geben, haben sie für die Berufung ein schwergewichtiges Argument rund um ihre Erkrankung / Panikattacken etc.! Falls, holen sie sich vom Vertrauensarzt Hausarzt / Facharzt Unterstützung auch über ein Attest / Gutachten / Krankheitsbestätigung!

Ev. versuchen sie wirklich sich auf eine interessante Arbeit einzulassen - ev. mit einer tatsächlichen Ausbildung - etwas was sie sich vorstellen können und ev. sogar gerne tun würden. Konzentrieren sie sich auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz / Kurs / Schulung etc. - Vielleicht gibt's etwas, dass sie sich wünschen?

Anmerkung zu selbst gewählter Ausbildung / Formalweg!
Beschreiten sie den Formalweg / Legen sie alle Daten den Kurs betreffend bei!
Kursort / Anbieter / mind. 20 Stunden Woche? / Tageskurs / Ausbildungszeit - Dauer / Kosten ? ..... .......
Bei selbstgewählten "Kurs"/Ausbildung/"Studium" - Begehren, für Instanzenweg, abgeben!
Ombudsmann B. von der LGS-Steiermark rät, den Formalweg zu beschreiten und sich ein Begehren zusenden zu lassen. Dann gäbe es einen Instanzenweg von der Geschäftsstelle über den Regionalbeirat bis zum Landesdirektorium.
>"Begehren zu Aus- und Weiterbildungsbeihilfen" §34, 35 AMSG."<
("Instanzenweg für Ausbildung ohne Rechtsanspruch?" 7.09.11)
(Ohne Gewähr)


20.09.2020 um 11.07 Uhr - von K*. - "Ich brauche dringend Rat und Hilfe."


Guten Morgen am Sonntag, 20. September 2020 Ich brauche dringend Rat und Hilfe.

Werde bald 48 und habe meinen letzten Job aus Gesundheitsgründen Ende Juli aufgeben müssen, obwohl ich ewiglang nicht wollte - mit Medikamenten die Schmerzen bekämpft. War im Gründienst tätig und durch die Vibrationen beim Rasenmäher habe ich meine Arme zu stark belastet und Epicondilits/Tennisarm bekommen sowie Gonarthrose im Knie durchs viele Rumrennen (30-40km täglich)… Mit schweren Medikamenten ging das ja eine Zeit lang, nur damit hab ich auch meine Niere zu stark belastet und somit geschädigt und wurde auch psychisch wieder krank, allerdings hab ich erst im Oktober einen Facharzttermin bei der Psychologin…

Außerdem bin ich Autist (erst 2019 ausgetestet) und hab das dem AMS nicht mitgeteilt, aus Angst und will vorher mit der Psychologien sprechen.

Schwere depressive Phasen, Sozialphobien… hatte ich auch mehrmals im Leben, wovor ich aber durch Umzug von der Stadt aufs Land davonlief, wovon das AMS schon weiß.

Jetzt könnt ich diesen Mittwoch in einem Golfclub anfangen um 7h früh als Caddymaster und Marshall, eine tolle Chance, weil wir ja arbeiten müssen, hab aber auch Angst vor den Leuten dort und dass man mich früher oder später wieder als Sonderling einstuft so wie immer…

Nur die Kinderbetreuung (3 Kinder zwischen 2 und 12) ist kritisch. Die Tagesmutter nimmt das Kind erst um 7.30h. Wie soll ich das anstellen um am ersten Tag in die Arbeit zu kommen?

Meine Frau ist auch berufstätig und deren Job ist wichtiger.

Vom Kindergarten haben wir jetzt auch erfahren, dass in den kommenden Herbstferien auch wieder geschlossen ist, genauso die Schule, also 3 unbetreute Kinder… Deswegen hab ich versucht solange wie möglich meine letzte Arbeit zu behalten, weil sie flexibler war…nur es ging gesundheitlich nicht länger.
Von den Abholzeiten red ich gar nicht. Covid hat heuer uns alle schon genug kaputtgemacht und belastet.

Fragen 1:
>Nehme ich den Job nicht an, werd ich doch gesperrt für vom AMS für 6 Wochen?
>Mache ich die Probezeit und es passt nicht, werde ich dann auch gesperrt? Oder hab ich dann gleich wieder Anspruch?

Fragen 2:
>Ich könnt geringfügig auch arbeiten, sogar mit Dienstauto befristet bis November, total passend für die Kinderbetreuung (wieder Gründienst, nur 10h in der Woche aufteilbar). Das will das AMS bestimmt nicht.
>Wenn ich mich also selbst abmelde bis Dienstag vom AMS und dann nach 2 oder 3 Wochen wieder anmelde, kann ich somit nicht gesperrt wegen, wenn ich den Job als Caddymaster eben aus Betreuungsgründen nicht annehme?
>Oder sehen die dann auch eine Vereitelung?

Außerdem kann ich so im Oktober zur Psychologin zum Termin gehen und meine Frau- die selbst im Burnout ist, unterstützen damit sie ihre Arbeit behalten kann.
Lieben Dank, Herr M.

Antwort:
Bei den Job ist es egal ob man ein Sonderling ist - ev. brauchts da eh einen bzw. schadet das nicht:
Was die Probleme mit der Kinderbetreuung anbelangt, so bleibt es ihnen nicht erspart mit den Betroffenen zu sprechen . Reden sie mit den Leuten. Ev. können sie ein wenig später anfangen - nachdem die Tagesmutter die Kinder übernommen hat. Vielleicht ist die halbe Stunde kein Problem?
Weiss das AMS von diesem Job -Klar ist für das AMS eine geringfügige Arbeit keine Lösung.
Was die Probezeit betrifft, so kann ich keine Garantie bez. einem Schutz aussprechen!
Siehe unterschiedliche Rechtsansichten: Kündigung in der Probezeit! (RA)
und
Kündigung in der Probezeit! (Arbeitslose Fragen)
(Sicher ist - keine Sperre gibt's bei schuldloser Kündigung!)
Falls sie bei Tätigkeiten gesundheitliche Probleme haben und ev. vermindert leistungsfähig sind, so brauchen sie Atteste / Gutachten.
Möglich ist auch mit dem AMS darüber zu reden, was dazu führt, dass sie zur Gesundenuntersuchung müssen. (Fachärztliche Untersuchung Arbeitsloser)
Vorteilhafter ist natürlich sie werden von einem Vertrauensarzt (Hausarzt / Facharzt) untersucht / unterstützt!
Ich sehe nicht die grosse Lösung darin, wenn sie sich für 2-3 Wochen vom AMS abmelden. Dann ist das Geld weg - und das Problem könnte trotzdem weiterbestehen. Im schlimmsten Fall wird dies als Vereitelung ausgelegt oder sie werden wieder dorthin vermittelt? War das ein AMS-Vermittlungsvorschlag? - Ich denke mir, das wäre ein kuhler Job - oder?
Ev. unterstehen sie als Erziehungsberechtigter einer Regelung, die wegen der Betreuungspflichten - nur 16 Stunden die Woche verlangt - kommt auch auf die Arbeitszeiten ihrer Frau an?
Auf alle Fälle müssen sie mit den AMS-Leuten wie potentiellen Arbeitgeber-n reden, auch was Herbstferien etc. betrifft! Tun sie das!
Ist ein früheren Besuch bei der Psychologin nicht möglich? - könnten sie ev. versuchen einen früheren Termin zu bekommen? Alles Gute! (Ohne Gewähr)


20.09.2020 um 10.22 Uhr - von B*. - "Zwei Tage danach bekam ich schon wieder (!) ein Teilnahmeschreiben"


Guten Tag Herr Moser! Ich hoffe, dass Sie mir helfen könnten.

Ich bin langzeitig arbeitslos (Notstandshilfe) am AMS gemeldet, mein Job war EDV Technikerin. Vor ein paar Tagen hatte ich einen Telefontermin mit meinem AMS Berater, und wurde zur Massnahme "step2job" gebucht. Ich war dort, es ist freiwillig, hab mit einem Trainer gesprochen, und nein gesagt, weil er mir nicht helfen kann, das ist klar, und vieles darüber habe ich auch hier im Forum gelesen, alles ist wahr...

Zwei Tage danach bekam ich schon wieder (!) ein Teilnahmeschreiben für "itworks" im E-AMS. Das hat nie vor passiert in so kurzer Zeit. Jetzt muss ich zum SELBEN Gebäude gehen (wenn jemand aus "itworks" mich anruft und einen Termin macht). Und da wieder steht dass dies eine Art Beratung ist, Hilfe bei der Arbeitssuche und andere Erfindungen, die Menschen niemals helfen, also kein Transitarbeitsplatz. Zumindest habe ich diesen Eindruck, wenn ich alles im Teilnahmeschreiben gelesen habe.

Ich zögere jetzt: ob ich dem Berater schreiben sollte und dagegen zu rebellieren; oder zu "itworks" zu gehen, und zu erwarten, nachdem ich wieder NEIN sage, in zwei Tagen einen NEUEN Teilnahmeschreiben im E-AMS zu bekommen, für noch eine ANDERE Massnahme (und ich besuchte sie alle in den letzten zwei Jahren und immer wieder NEIN gesagt; sie sind alle gleich). Es scheint mir, als hätten die BeraterInnen die Aufgabe erhalten, arbeitslose Menschen so schnell wie möglich loszuwerden im Zeitalter des Corona Virus und hoher Arbeitslosigkeit.
Ich sollte auch erwähnen, dass mein Berater sagt, dass er EDV überhaupt nicht versteht und vielleicht denkt er, dass er mich in einen SÖB drängen sollte.

Also, was sollte ich tun, haben Sie irgendwelche Vorschläge? Können wir gegen die Willkür der Berater kämpfen, und was ist jetzt klug zu tun?

Vielen Dank!

Liebe Grüße,
B. aus Wien
(18.09.20)

Antwort:
Infotage immer besuchen, auch wenn sie rechtlich fragwürdig sind - sollten diese zugleich Kontrolltermine sein? Wichtig auch um genaues bez. dieser Massnahme zu erfahren und einer ev. Sperre bis zur Wiedermeldung auszukommen!
Siehe: zu SÖB mit vorgeschaltenen Deppenkurs :
Ein Transitarbeitsplatz muss nach "KV" entlohnt werden! Sonst gibt's ev. Kurse, gegen die man sich wehren kann!
Links durchgehen: "Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse"
Reden sie auch mit der AMS-BeraterIn darüber, wie es sich verhält, wenn auf Grund der Pandemie die Ampel auf rot geschalten ist und die Gefahr einer Corona-Ansteckung gegeben bzw. gross ist, ob in diesem Falle, die Teilnahme nicht freiwillig ist? (Falls, Danke für Rückmeldung)
Und
egal wie viele Deppenkurs- und/oder Massnahmen-Vorschläge sie bekommen, jeden (Infotag) besuchen, auch wenn diese nach Schikane aussehen!

Zum Thema: "Haftung bei Corona-Ansteckung in einem Pflichtkurs?" (31.07.2020)
und siehe auch:
Einladung zum Projekt "Itworks ? (ohne gewähr)


17.09.2020 um 9.54 Uhr - von A*. - "Einkommen / Gewinn"


Grüß Euch,
ich beziehe momentan Notstand und bekomme demnächst eine Investition, Beteiligung an einem Unternehmen in Form von Aktien, in € ausbezahlt. Was kann ich tun? Soweit mir bekannt ist darf ich bei dieser Form gar nichts besitzen und wenn ich was bekommen, ist da was zu bezahlen? Wo informiere ich mich am Besten? Wie ist das in der momentanen Situation mit dem Vir.? Das mich jemand so kurzfristig anmeldet wäre schön, doch ist damit das Thema gelöst?
Danke für die besten Antworten. (16.09.20)

Antwort:
Beim Notstand gibt's keine Kapitals-Obergrenze / Ersparnis-Obergrenze. Nur kann es - je nach dem wie hoch das Einkommen - zur einmaligen Anrechnung kommen. Ausser sie lukrieren jeden Monat ein Einkommen aus ihren Aktien / Kapitalvermögen, dann kann`s ev. zur Anrechnung kommen.
Siehe: Gibts bei Vermögen (Sparbuch) Notstandshilfe? (Ohne Gewähr)


16.09.2020 um 9.44 Uhr - von T. - "Das AMS wusste vom Zeitpunkt meiner Anmeldung von meinem Urlaub"


Hallo Herr Moser,
das AMS wusste vom Zeitpunkt meiner Anmeldung von meinem Urlaub und dass dieser lange vor Antragstellung gebucht wurde. Ich erhielt seit Antragstellung auch nur 5 Stellen zugewiesen. 2 davon wurden wegen zu niedrigem Gehalt zu recht von mir abgelehnt und bei den restlichen 3 kam ich nicht mal bis zum Bewerbungsgespräch und erhielt sofort Absagen. Deswegen gab es seitens AMS keine Sanktionen.
Bei den Stellenangeboten um die ich mich selbst gekümmert habe, habe ich bei den Bewerbungen natürlich meine Urlaubsabsichten mitgeteilt. Was ich mir da teilweise anhören konnte will ich nicht breit treten.
Fakt für mich ist der, dass es doch für keine Seite zielführend sein kann, wenn man Arbeitssuchende, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich, zu Bewerbungsgesprächen zu "zwingen", wohl wissend, dass keine Firma jemanden anstellt, der seinen Urlaub noch vor sich hat.
Ich bin davon ausgegangen, dass am AMS schon Menschen arbeiten, welche logisch und vernünftig (mit)denken können. Immerhin weiss ich, dass man einen höheren Schulabschluss dafür braucht um dort arbeiten und Leute beraten zu dürfen. Ich bezweifle das jedoch mittlerweile sehr stark!
Ich hoffe mit meiner Geschichte a geholfen zu haben. Zumindest wissen jetzt einige was auf sie zukommen kann. Liebe Grüße (15.09.20)

Antwort:
Ich weiss, das macht wütend! Die AMS-Mitarbeiterinnen haben aber Vorgaben mit "geringem" Spielraum - liegt nicht an deren Ausbildung, sondern am politischen Willen! Nur gut, dass keine von den Firmen dem AMS mitgeteilt hat, dass sie wegen der Urlaubsangabe nicht genommen wurden. Auch beim selbst gesuchten DV. kommts zur Sperre, erfährt das AMS von der Verweigerung oder Vereitelung! Also Vorsicht! Und reden sie wegen dem Urlaub trotzdem mit der AMS-BetreuerIn bzw.. Vorgesetzten / Geschäftsstellenleiter! (Ohne Gewähr)

unter: "Auslands-Urlaub?" (15.09.2020)


15.09.2020 um 9.17 Uhr - von U*. - "Einmalzahlung?"


Hallo
Es geht um die Einmalzahlung von 450 € die ich nicht erhalten habe.
Nach Rückfrage beim AMS steht mir diese nicht zu, da ich kein Arbeitslosen- bzw. Notstandhilfegeld beziehe. Einzig 917,35 € Mindestsicherung bekomme ich.
Bin derzeit in einem 6 monatigen SÖB Trainingsprogramm und bewerbe mich regelmässig bei Jobs. Leider ohne Erfolg.
Auf anraten des AMS schrieb ich Fr. Bundesministerin Aschbacher an und schilderte mein Problem. Das war vor einer Woche aber bis jetzt gabs keine Rückmeldung.
Kann ich sonst noch etwas machen? mfg

Antwort:
Ihr Schreiben an die Fr. Bundesministerin Aschbacher war angebracht und vorbildhaft. Es hiess, auch MindestsicherungsbezieherInnen bekommen ev. die Einmalzahlung! Möglich, dass es aber auch Ländersache ist?

Siehe: "Sonderzahlung auch wenn man Mindestsicherung bezieht?" (29.08.2020)
(Ohne Gewähr)


15.09.2020 um 8.00 Uhr - von T. - "Auslands-Urlaub?"


Sehr geehrter Herr Moser,

wissen Sie ob es beim AMS eine Sonder- bzw. Übergangsregelung gibt, wenn man arbeitslos wurde NACHDEM man einen Urlaub gebucht hat?

In meinem Fall habe ich bereits Anfang Februar diesen Jahres einen Hin & Retourflug für eine Reise gebucht, die ich heuer von Ende Oktober bis Ende November natürlich auch gerne antreten will.
Zu diesem Zeitpunkt war ich Vollzeit beschäftigt und es war auch noch bevor Corona in unser aller Leben trat.
Ich wurde leider Mitte Juli vom Betrieb einvernehmlich gekündigt und bin seit Anfang August beim AMS gemeldet.
Ich bekomme seitdem regelmässig Jobzuweisungen gesendet OBWOHL das AMS von meinem noch bevorstehenden Urlaub weiss. Ich habe ja damit grundsätzlich kein Problem, aber ich wies das AMS auf den Zustand hin, dass mich KEIN "normaler" Betrieb aufgrund meines noch bevorstehenden Urlaubes einstellen wird.
Das AMS meinte dann lapidar, dass ich den Bewerbungen schon nachkommen müsse, sonst hätte ich keinen Anspruch auf Geld vom AMS bzw. würde es mir gestrichen werden und ich solle bei den Bewerbungsgesprächen den Umstand erwähnen, dass ich noch heuer auf Urlaub fahren werde.
Ich empfinde sowas als "Zeitverschwendung" bzw. als "Schikane" und die Betriebe bei denen ich mich bewerbe und bereits beworben habe genauso.
Ich denke ich bin sicher nicht der Einzige hier in Österreich dem dies heuer passiert ist und deswegen wäre es interessant, ob es da eventuell eine Übergangsregelung gibt, die solche Leute einstweilen von Jobzuweisungen "freistellt"? Danke & mfg

Antwort:
Wurden sie von Firmen, bei denen sie sich auf Vorschlag des AMS hin beworben haben, nicht genommen, weil sie den bevorstehenden Urlaub angegeben haben, so wundert es mich, dass sie nicht, wegen Vereitelung gesperrt wurden? - oder wusste das AMS nichts davon?

Ein Anrecht auf Ausland-Urlaub - mit weitergewährender Versicherungsleistung - gibt es so nicht. Dafür müssen sie sich für die Urlaubszeit vom AMS abmelden.
Also kein Arbeitslosengeld währenddessen - bei der Krankenversicherung greift dann die Schutzfrist von einigen / "6" Wochen.
Lediglich beim Inlandsurlaub gibt's weiterhin Anspruch aufs ALG. Kann aber sein, dass sie dort (im Urlaubsort zum AMS-Termin müssen. Vorher also unbedingt mit dem AMS absprechen!)
>Es hiess schon mal, dass, wenn der Auslandsurlaub vorher schon gebucht wurde und dem AMS auch gleich, bei der Antragstellung, mitgeteilt wurde, dieser dann gewährt wird? Möglich auch, dass es diese Regelung nicht mehr gibt! Drum klären sie das schnellstens mit der AMS-BetreuerIn - ev. Vorgesetzten / Geschäftsstellenleiter - ab.
Wenn möglich, Begleitperson zum Termin mitnehmen! (Ohne Gewähr)

16.09.2020 um 9.44 Uhr - von T. - "Das AMS wusste vom Zeitpunkt meiner Anmeldung von meinem Urlaub"
Hallo Herr Moser,
das AMS wusste vom Zeitpunkt meiner Anmeldung von meinem Urlaub und dass dieser lange vor Antragstellung gebucht wurde. Ich erhielt seit Antragstellung auch nur 5 Stellen zugewiesen. 2 davon wurden wegen zu niedrigem Gehalt zu recht von mir abgelehnt und bei den restlichen 3 kam ich nicht mal bis zum Bewerbungsgespräch und erhielt sofort Absagen. Deswegen gab es seitens AMS keine Sanktionen.
Bei den Stellenangeboten um die ich mich selbst gekümmert habe, habe ich bei den Bewerbungen natürlich meine Urlaubsabsichten mitgeteilt. Was ich mir da teilweise anhören konnte will ich nicht breit treten.
Fakt für mich ist der, dass es doch für keine Seite zielführend sein kann, wenn man Arbeitssuchende, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich, zu Bewerbungsgesprächen zu "zwingen", wohl wissend, dass keine Firma jemanden anstellt, der seinen Urlaub noch vor sich hat.
Ich bin davon ausgegangen, dass am AMS schon Menschen arbeiten, welche logisch und vernünftig (mit)denken können. Immerhin weiss ich, dass man einen höheren Schulabschluss dafür braucht um dort arbeiten und Leute beraten zu dürfen. Ich bezweifle das jedoch mittlerweile sehr stark!
Ich hoffe mit meiner Geschichte a geholfen zu haben. Zumindest wissen jetzt einige was auf sie zukommen kann. Liebe Grüße (15.09.20)

Antwort:
Ich weiss, das macht wütend! Die AMS-Mitarbeiterinnen haben aber Vorgaben mit "geringem" Spielraum - liegt nicht an deren Ausbildung, sondern am politischen Willen! Nur gut, dass keine von den Firmen dem AMS mitgeteilt hat, dass sie wegen der Urlaubsangabe nicht genommen wurden. Auch beim selbst gesuchten DV. kommts zur Sperre, erfährt das AMS von der Verweigerung oder Vereitelung! Also Vorsicht! Und reden sie wegen dem Urlaub trotzdem mit der AMS-BetreuerIn bzw.. Vorgesetzten / Geschäftsstellenleiter! (Ohne Gewähr)


8.09.2020 um 10.26 Uhr - von E*. - "Telefontermin?"


Hallo Christian,
ich wurde vom AMS zu einem Telefontermin "eingeladen", der den persönlichen Termin ersetzen soll. Angeblich ist der Termin verbindlich und ich muss erreichbar sein.
Nun habe ich aber Bedenken, dem AMS meine neue Telefonnummer mitzuteilen, da ich befürchte, auch über diesen Termin hinaus kontaktiert zu werden. Über meine alte Nummer bin ich nicht mehr erreichbar. Bis jetzt kommuniziere ich mit meinem Berater mittels e- Mail, ich habe auch kein e- ams Konto, da ich gerne sämtliche Vereinbarungen schwarz auf weiß habe. Kann man mich überhaupt zum Besitz eines Telefons zwingen und reicht es nicht, auf dem Postweg oder über e- Mail erreichbar zu sein? Was wäre, wenn ein Telefon verloren, gestohlen oder kaputt ist? Bitte schreibe mir, was du mir raten würdest!
Danke und LG (7.09.20)

Antwort:
Hätten sie kein Telefon, dann würde ein telefonischer Termin nur über eine öffentliche Telefonzelle (oder ausgeliehenes Telefon) möglich sein. Weiterer Kontakt könnte / müsste per Brief / Schreiben über die Post oder weiter per E-Mail stattfinden. Auf alle Fälle müssen sie aber erreichbar sein!
Ich denke, auch wenn sie ihre Telefonnummer dem AMS bekannt geben, so darf das AMS die Nummer nicht weitergeben, wenn sie das verbieten.
Und bez. Bewerbungsvorschläge etc. geben sie bekannt, dass sie diese per Post an ihre Adresse bzw. weiterhin per E-Mail gesendet haben wollen - so sie kein E-AMS-Konto wünschen! (Ohne Gewähr)


6.09.2020 um 9.47 Uhr - von M. - "Frage zur Wiederanmeldung?"


Hallo Herr Moser,
ich hätte eine Frage zur Wiederanmeldung beim AMS. Ich war vom 1. August bis 18. August Beim AMS gemeldet und habe mich vom 19. August bis zum 26. August aus persönlichen Gründen davon abgemeldet. Das war soweit kein Problem und ich erhielt über mein eAms Konto auch ziemlich zeitnah die Bestätigungen seitens des AMS, dass die alles Nötige hierfür erhalten haben und das passt.

Ich ging jetzt davon aus, dass ich AMS Geld erhalten werde und zwar vom 1. bis zum 18. August und dann weiter vom 26. bis zum 31. August.

Dies war jedoch nicht der Fall !! Ich bekam am 4.September die Auszahlung vom AMS, ALLERDINGS NUR für den Zeitraum vom 1. Bis zum 18. August !! Für den Zeitraum der Wiederanmeldung vom 26. bis 31. August bekam ich nichts !!

Ich kontrolliere jeden Tag mehrmals mein eAms Konto ob Jobzuweisungen von Seiten des AMS kommen oder ob ich sonstige Nachrichten erhalte. So auch in diesem Fall, ob ich eventuell bei der Wiederanmeldung einen Fehler gemacht habe, aber auch nach mehrmaliger Kontrolle fiel mir keinerlei Fehler auf. Auffällig war allerdings, dass ich während des Zeitraums der Wiederanmeldung bis dato KEINE Jobzuweisungen bekam. Ich dachte mir dabei aber nichts, weil es schon vorkommen kann, dass auch dem AMS mal die Jobs "ausgehen" können, die für mich in Frage kämen. Ich möchte und werde mich jedenfalls telefonisch mit dem AMS in Verbindung setzen und dies abklären. Welche Schritte sollte ich in Erwägung ziehen falls das AMS sich "querstellt"? Vielen Dank & mit freundlichen Grüßen.

Antwort:
So wie es aussieht - hat das AMS ihre Abmeldung bekommen - diese auch bearbeitet - somit sind sie ab dem 19 August vom AMS abgemeldet und erhalten auch keine Arbeitslosen-Versicherungsleistung ab diesem Zeitpunkt!
Wann haben sie sich wieder angemeldet? Das fehlt anscheinend - können sie nachweisen, dass sie sich auch wieder angemeldet haben?
Besuchen sie sofort das AMS - ihren BetreuerIn oder Vorgesetzten / Geschäftsstellenleiter und legen den Nachweis vor, auf dass sie ab dem 19.08. wieder die Versicherungsleistung bekommen.
Kann es sein, dass sie verabsäumt haben sich wieder anzumelden? Also sofort zum AMS und klären sie die Angelegenheit!
Dass - falls - sie wenigstens ab morgen / Montag den 7 September wieder beim AMS gemeldet sind! Wichtig, alles schriftlich erledigen - lassen!
Auf schriftlichen Bescheid ist eine Beschwerde / Einspruch möglich! (Ohne Gewähr)

7.09.2020 um 14.50 Uhr - von M. - "dass es "übersehen" wurde"
Hallo Herr Moser,

danke für die Informationen. Ich habe mich am 26.8.2020 online beim AMS wieder angemeldet. Bestätigung habe ich in Form eines Ausdruckes des Antrages und in meinem Nachrichteneingang in Form einer Bestätigungsmail vom AMS.
Somit ist mein Gedanke, dass es schlichtweg "übersehen" wurde.
Liebe Grüße (6.09.20)

4.09.2020 um 12.54 Uhr - von S. - "Gedächtnisprotokoll zur Informationsveranstaltung „Projekt Trendwende“"


Guten Tag Hr. Moser,
Ich hatte heute die Infoveranstaltung/Einzelgespräch von Projekt „Trendwende“ und habe dazu einen kleinen Beitrag verfasst, denn Sie gerne veröffentlichen können. Liebe Grüße (3.09.20)

Informationsveranstaltung „Projekt Trendwende“ von Mentor GMBH vom 3.09.2020

Da ich zu dieser Infoveranstaltung verpflichtet worden bin, bin ich natürlich hingegangen.
Der Beginn war um 9.00 Uhr, 15 min vorher betrat ich den Seminarraum und der 1. Trainer begrüßte mich hochmotiviert mit den Worten:“ Wollens an Kaffee?“, ich antwortet mit: „Nein, danke ich trinke keinen Kaffee“, der Trainer wieder: „Wollens ein Wasser?”, ich antwortete wieder: “Nein, danke“, er darauf lachend: “Aha, sie trinken also niemals?“. Ich gab dazu kein Kommentar ab und setzte mich auf den Stuhl.
Um 9:00 waren alle Teilnehmer da, insgesamt 10 und 3 Trainer, dann wurden die Namen der Teilnehmer aufgerufen.
Die Trainer stellten sich untereinander vor, der 1. Trainer war Perser und ich konnte ihn kaum verstehen, da er schlecht Deutsch redete, die 2. Trainerin kam aus der Slowakei und redete zwar gut Deutsch, aber sie versprach sich ständig und wirkte sehr unsicher und der 3. Trainer fand sich selbst besonders witzig und wollte ständig seinen „Schmäh“ loslassen.

Jedenfalls begann der Vortrag darüber, dass die AMS-Berater nicht die Zeit hätten, die Kunden so intensiv zu beraten und deswegen ist dieses Projekt so „toll“, weil hier, ganz ohne Zwang geholfen wird, bei den verschiedensten Problemen, wie Suchtproblematik, Schulden, private Probleme usw.Weiter betonte er immer wieder, dass es sich um eine freiwillige Teilnahme handelt, auch wenn man später vielleicht aussteigen möchte, ist das kein Problem. Ich habe dazu vom AMS, aber eine andere Information, nämlich, dass man nicht einfach so die Maßnahme, ohne Bezugssperre, beenden kann. Aber dies wurde nicht von den Trainern erwähnt.
Weiter betonte der Trainer auch, dass man an dem Einzelgespräch, nach der Infoveranstaltung, teilnehmen muss, denn er bräuchte eine Unterschrift, ob man teilnimmt oder nicht, sonst gibt’s Bezugssperre vom AMS!

Jedenfalls ging es dann weiter zu den sogenannten Workshops. Auch hier wurde nur ganz kurz erzählt, was angeboten wird, näheres findet man in der Mappe, die auf einen Stuhl zurechtgelegt war.
Der 1. Trainer bietet zb: Persische Kochkurse an, die 2. Trainerin Malen und Ernährung, der 3. Trainer macht einen Workshop zu Vergesslichkeit und einen historischen Spaziergang durch Bruck/Leitha.
Eine Teilnehmerin fragte dann, dass sie nicht ganz verstehe, was diese Workshops, also ein Spaziergang bezwecken sollen. Der Trainer antwortete darauf, dass Arbeitslose ja oft sozial isoliert sind und weniger hinausgehen und bei dem gemeinsamen Spaziergang lerne man ja auch über die Geschichte von Bruck an Leitha ganz viel und vielleicht kommt man dann darauf, dass man vielleicht in einem Archiv oder Museum arbeiten möchte. Nun musste ich mir das Lachen zurückhalten.
Ganz kurz wurde auch erwähnt, dass man auch Schnuppertage in Betrieben machen kann und dass sie auch Betriebskontakte besitzen, weitere Auskünfte dazu gab es nicht.
Danach erzählte der Trainer noch ein paar belanglose Sachen von ihm, wie, er habe eine Doku gesehen über Arbeitssklaven und wie schlimm, dass alles ist. Die Trainerin unterbrach ihn dann und meinte, sie sollten langsam wieder zum Thema zurückkehren.
Zum Schluss wurde auch kurz über den sog. „offenen Raum“ erzählt, wo man einfach so hingehen kann und sich mit anderen Arbeitslosen treffen und austauschen kann, wenn man zb: gut malen kann oder basteln, dann kann man das dort, jeder Zeit, machen.

Der Vortrag war nach 50 Minuten zu Ende. Zum Glück!
Dann ging es weiter zu dem Einzelgespräch (dies dauerte 15min), ich wusste natürlich schon, dass ich nicht an diesem Projekt teilnehmen werde, aber ich musste ja dieses Protokoll unterschreiben.
Die Trainerin fragte mich nach einigen personenbezogen Daten, wie Adresse, Familienstand, E-Mail-Adresse. Am Schluss fragte Sie mich dann, ob ich teilnehmen möchte an dem Projekt und ich sagte, dass ich nicht teilnehmen möchte und begründete dies. Dann fragte Sie mich, ob ich denn nicht die Betriebskontakte nutzen möchte. Ich fragte Sie, warum sie mir denn diese Frage stelle? Sie meinte, das werde aber meine AMS-Beraterin schon interessieren und nachfragen. Ich antwortet, dass die Teilnahme doch freiwillig ist oder bekomme ich jetzt Schwierigkeiten mit dem AMS? Nein, antwortete sie, ich werde dadurch keine Benachteiligung haben.
Wir verabschiedeten uns, nun bin ich gespannt, ob ich „Schwierigkeiten“ mit dem AMS bekomme?! Dürfte eigentlich nicht sein.

Der gesamte Vortrag war meiner Meinung nach sehr oberflächlich und nicht informativ gestaltet. Was dieses Projekt nun wirklich bewirken soll, um Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren ist mir noch immer unklar.

zu:
"Ich benötige eine Auskunft zum Projekt Trendwende" (1.07.20)


3.09.2020 um 10.47 Uhr - von J*. - "Habe den Bonus bis jetzt nicht erhalten"


Habe den Bonus bis jetzt nicht erhalten. Heute wäre doch Auszahlungsdatum lt Zeitung. Ich erfülle die Vorraussetzungen und frage mich nun ob AB heute ausbezahlt wird oder ob dies nun bei allen geschehen ist ich aber anscheinend keinen Bonus erhalte (2.09.20)

Antwort:
Vermutlich wird das Geld ab morgen den 4.09.20 überwiesen! (Ohne Gewähr)

unter:
"Sonderzahlung auch wenn man Mindestsicherung bezieht?" (29.08.2020)


2.09.2020 um 18.29 Uhr - von T*. - "Möglichkeiten aus einem AMS-Kurs rauszukommen"


Hallo,
gibt es irgendwelche Möglichkeiten aus einem AMS 15 Wochen Kurs rauszukommen weil unnötig? Mfg (31.08.20)

Rückfrage / Anmerkung:
Was ist das für ein kurs - haben sie ev. vor zeugen nachgefragt ob die teilnahme
freiwillig ist?
wie ev. bei coaching (Ohne Gewähr)

1.09.2020 um 12.31 Uhr - von T*. - "plötzlich zugegeben, dass der Kurs doch freiwillig ist"
Hallo,
Verwaltung 2.0 und Business Englisch beim BFI natürlich wie immer enthalten Bewerbungstraining und Coaching.
Es stand in den Formularen nirgends dass der Kurs freiwillig wäre, nur das eine Mindestvoraussetzungen von Englisch A2 nötig wäre.
Und da ich in der Schule nie Englisch hatte und immer nur Grundkenntnisse A1 beim AMS angegeben hatte, habe ich aufgrund dieser Umstände bei meiner Beraterin nachgefragt.
Mein Glück war dass der Herr beim BFI damals einen Test gemacht hat mit allen Leuten, ich den auch nicht bestanden hatte, und mir vor Ort auch von dem Herrn vom BFI gesagt wurde ich komme nicht in Frage, da Englisch der größte Teil des Kurses ist.
Noch eine Frage, muss das AMS nicht sofort bei der Einladung bzw. spätestens am Infotag, dass es sich um einen freiwilligen Kurs handelt?
Es wurde weder was am Infotag gesagt noch dann in den Formularen dazu etwas, auch nicht auf der endgültigen Zusage, da stand nur Kurs Pflichttermin und ein Datum.
Nirgends nur ein Wort von Freiwilligkeit.
Nach zwei Telefonaten und längerer Diskussion, warum ich diesen überhaupt erhalten habe, hatte sie dann plötzlich zugegeben, dass der Kurs doch freiwillig ist, und somit hat sie nun storniert, Storno Bestätigung via e-ams Konto erhalten. Mfg,

Antwort:
Bez. Aufklärungspflicht siehe "Fehlende Belehrung" mit "AUSNAHME-Regel".


2.09.2020 um 11.57 Uhr - von L. - "Daten-Auskunft vom AMS?"


Guten Tag Hr. Moser,

Der AMS hat vor einiger Zeit, ohne mein Wissen und Zustimmung, meinen Lebenslauf an die Gemeinde weitergeleitet. Das habe ich nicht in Ordnung gefunden und weiß auch nicht, ob der AMS das überhaupt tun darf?
Jedenfalls möchte ich nun eine Auskunft über meine gespeicherten Daten vom AMS beantragen, wie kann ich das machen? Gibt es dafür ein Formular?
Lieben Dank für Auskunft! Mit freundlichen Grüßen L.

Antwort:

Auskunftsbegehren gemäß DSGVO Art 15 - V1.0 - Musterbrief (argedaten) "13.08.19"
Bez. Auskunft bzw. Beschwerde ev. an Arge-Daten / (ev. auch an die Datenschutzbehörde) wenden!
unter:
Datenschutz (Ohne Gewähr)


2.09.2020 um 8.44 Uhr - von P*. - "Für mich kommt diese Massnahme nicht in Frage"


Guten Tag Herr Moser, ich bin nun seit ca.einem Monat arbeitssuchend. Mein letzter Job war ein Kellnerjob in einem japanischen Restaurant, obwohl ich die Hakmatura absolviert habe. Gut.Schön; Dachte ich mir; Solange ich nichts anderes finde werd ich halt in der Gastrobranche derweilen verweilen.
Ich hab nun schon wieder fix eine Wintersaisonstelle in Tirol in Aussicht und die Bestätigung meines zukünftigen Arbeitgebers bereits dem AMS gesendet; also die Jobzusage schwarz auf weiss als Beweis.
Gestern hatte ich einen telefonischen AMS-Termin und die Beraterin hat mich dazu gezwungen, dass ich die zwei Monate bis zum Antritt meines neuen Jobs in eine Zwangsmaßnahme gesteckt werde. Ich weiss nicht, ob ihnen eine gewisse Firma "BEST"namhaft ist. Der Aufgabenbereich umfasst das Reinigen einer Volksschule; Und meine Mitstreiter fallen in die Zielgruppe "EX-Junkies und" Ex-Häftlinge.
Ich weiss dass mir bei Nichterscheinung zum morgigen Vorstellungsgespräch bei da Fa. Best Sanktionen drohen, werde dort aber definitiv nicht arbeiten.
Zum Vorstelltermin werde ich trotzdem hingehen und ich werd zu der Chefin ehrlich sein und vielleicht habe ich ja Glück, dass ich diese Arbeitsstelle umgehen kann, WAS ICH DEFINITIV NICHT GLAUBE!
Ich finde es einfach sehr unfair; Andere Arbeitslose sitzen jahrelang zuhause und müssen kaum Pflichten seitens des AMS´s erfüllen und ich werde als angehende Studentin in diese Zwangsmaßnahme gesteckt, obwohl ich immer arbeitswillig bin;, auch bei vermeintlich minderwertigeren Jobs.
Schon alleine meine seelischen Gesundheit halber, kommt für mich diese Massnahme nicht in Frage.
Soll ich schriftl. Berufung einlegen, denn ich werde in Zukunft 100% gesperrt werden?

Antwort:
Ja, besuchen sie den Infotag und fragen sie vor Zeugen, ob die Teilnahme freiwillig ist? (zu SÖB mit vorgeschalteten Deppenkurs :)
So wie sie schreiben, handelt es sich nicht nur um eine Arbeitsstelle, sondern um eine Massnahme - oder?
Falls es ein Transitarbeitsplatz ist, so muss nach KV. entlohnt werden - ansonsten ist das kein zumutbares DV.
Nach der Webseite handelt es sich bei BEST ev. um step2job - diese Massnahme sollte freiwillig sein!
Siehe die Antwort unter "Mindestsicherung / step2job?" (16.05.14)

Personen, die sich erst kurz in der Arbeitslosigkeit befinden, müssen aufgeklärt werden - falls das nicht passiert, darf nicht gesperrt werden! Siehe: Fehlende Belehrung!
Und die ersten ca. 3 Monate besteht ein gewisser Berufs-, Einkommensschutz! (Zumutbarkeitsbestimmungen 3 )
Falls es zu einer Sperre kommen sollte, so verlangen sie den Sperr-Bescheid den sie sofort berufen / Beschwerde erheben!
Zur Info:
Solche "Kurse-Inhalte" sollten/müssten freiwillig zu besuchen sein.
Siehe Links "Coaching freiwillig?" - wie auch Begleitung bei Bewerbung z.Bsp. Aufsuchende Vermittlung etc. ?
mehr unter:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse"

Ev. besuchen sie auch den AMS-Geschäftsstellenleiter und klären sie mit ihm die Angelegenheit um die Zusage bez. der Wintersaisonstelle in Tirol.
Falls möglich, immer Begleitperson als Zeugen zu den Terminen mitnehmen!
(Ohne Gewähr)

Ps.: "Unterstützen sie in ihren Aussagen nicht das Feindbild "Arbeitslose" / ....... Andere Arbeitslose ......!"


31.08.2020 um 10.19 Uhr - von Ma*. - "Muss man SÖB Stellen annehmen?"


Wenn man die Mindestssicherung als Aufstockung (ca200€) bezieht neben der Teilzeitbeschäftigung und berufsbegleitend studiert (fr,sa), muss man SÖB Stellen annehmen vom AMS welche Vollzeit Stellen sind mit einem KV Vertrag? Oder könnte ich dies ablehnen da ich nur Vollzeit Jobangebote im “echten” Arbeitsmarkt annehmen möchte. Drohen mir hier trotzdem Sanktionen?
Vielen Dank im voraus! (30.08.20)

Antwort:
Das AMS unterscheidet nicht zwischen SÖB-"Zwangs"-Massnahmen - heisst Transitarbeitsplatz, der ein zumutbares DV. ist, wenn nach den eigens angefertigten KV. entlohnt wird und einer Stelle am ersten Arbeitsmarkt. Aus diesem Grund ist es nicht erlaubt, ohne Sanktionen, einen SÖB-Transitarbeitsplatz abzulehnen - auch wenn sie eine Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt wünschen / fordern.
Wäre möglich, wenn dies in der Betreuungsvereinbarung festgelegt worden wäre.
Was, im Grunde, die AMS-Betreuerinnen aber nicht zulassen - "dürfen"?.
Es drohen also bei SÖB-"Zwangsmassnahmen"-Verweigerungen Sanktionen!
Versuchen sie die Angelegenheit abzuklären. Besuchen sie dazu ev. den Vorgesetzten bzw. AMS-Geschäftsstellenleiter. Erklären sie ihm ihre Situation und Umstände auch bez. ihres Studium`s etc.! Wenn möglich, immer Begleitperson als Zeugen zu Terminen mitnehmen! (Ohne Gewähr)


29.08.2020 um 18.34 Uhr - von F*. - "Sonderzahlung auch wenn man Mindestsicherung bezieht?"


Hallo ! Bekommt man eigentlich die Sonderzahlung in der Höhe von 450 € auch dann wenn man nur Mindestsicherung bezieht ?
Ich bin seid Jahren beim AMS arbeitslos gemeldet und nehme auch alle Termine wahr. Leider habe ich keinen Leitungsanspruch da ich sehr lange im Ausland gelebt habe. Mfg. (28.08.20)

Antwort:
Zudem werden die drei Auszahlungen á 150 Euro auch an Mindestsicherungsbezieher überwiesen werden. (kosmo.at) (Ohne Gewähr)

29.08.2020 um 18.31 Uhr - von Le*. - " Sozialreferat in Wien meinte das wäre Ländersache"
Hallo, angeblich gibt es Arbeitslose 2.Klasse, die zwar die Frist des Kriteriums erfüllen, aber keine Corona Entschädigung erhalten, weil sie die komplette Mindestsicherung beziehen. Das AMS bestätigt das, jemand aus dem Sozialreferat in Wien meinte das wäre Landessache, und in Wien bekommen aus organisatorischen Gründen auch die AMS gemeldeten Mindestsicherung Bezieher die 450 EUR, müssen das aber der MA 40 melden und im Oktober zurückzahlen.....???
Da soll dich bitte wer auskennen? Sind Mindestsicherungsbezieher nicht Unterstützungswürdige Arbeitslose? Das kann ja doch nicht so gemeint sein?

Antwort:
Dann bleibt wirklich nichts übrig als abzuwarten! Ich hoffe/wünsche alle bekommen die Sonderzahlung! (Alle Angaben ohne Gewähr)

3.09.2020 um 10.47 Uhr - von J*. - "Habe den Bonus bis jetzt nicht erhalten"
Habe den Bonus bis jetzt nicht erhalten. Heute wäre doch Auszahlungsdatum lt Zeitung. Ich erfülle die Vorraussetzungen und frage mich nun ob AB heute ausbezahlt wird oder ob dies nun bei allen geschehen ist ich aber anscheinend keinen Bonus erhalte (2.09.20)

Antwort:
Vermutlich wird das Geld ab morgen den 4.09.20 überwiesen! (Ohne Gewähr)


28.08.2020 um 10.33 Uhr - von L*. - "Sonderzahlung auch wenn man Krankengeld bezieht?"


Hallo!
Bezüglich der Sonderzahlung zwecks der Corona Krise. Bekommt man diese Sonderzahlung von 450€ auch wenn man Krankengeld bezogen hat? fg (27.08.20)

Antwort:
Davon gehe ich aus - bei Krankenstand während Arbeitslosigkeit! (Ohne Gewähr)

27.08.2020 um 19.53 Uhr - von L*. - "Was soll man da bloß glauben... ?"
Dieser Absatz kam vom Ams:
Zeiträume, in denen Krankengeld bezogen wurde, sowie Zeiträume einer Sperre des Leistungsbezuges sind dagegen nicht zu berücksichtigen.

Auf der Parlament Internetseite stehe wiederum dieses:

Die Einmalzahlung erhält, wer zwischen Mai und August zumindest 60 Tage lang Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen hat, wobei ein durchgehender Bezug keine Voraussetzung ist. Kurzfristige Beschäftigungen oder Krankenstände schaden demnach nicht. Tage, in denen der Leistungsbezug gesperrt wurde, zählen allerdings nicht zur Bezugsdauer. Was soll man da bloß glauben... Grüße

Antwort:
Ja hat Interpretationsspielraum!
Mir wäre klar, dass eine Bezugssperre dagegensteht und von den 60 Tagen abgezogen würde - sollte man mit Bezugssperre "nur" 60 Tage Arbeitslosigkeit zwischen Mai und August zusammenbekommen - weil Sanktion!
Drum hätte ich Krankenstand nicht mit Bezugssperre gleichgesetzt!
Da
der Text auf der Parlamentsseite den Krankenstand mit einer kurzfristigen Beschäftigung vergleicht / gleichstellt - muss man das ev. so auslegen, dass dies insofern nichts ausmacht, sollte man in den 4 Monaten zwischen Mai und August trotzdem 60 Tage Arbeitslosigkeit zusammenbringt - egal ob kurzfristige Beschäftigung oder Krankenstand dazwischenkam.
Denn klar ist, dass eine kurzfristige Beschäftigung nicht zur Arbeitslosigkeit zählt - im Sinne des Parlamentstextes dann aber auch der Krankenstand nicht, weil dieser mit der Beschäftigung verglichen / gleichgestellt wird.
Es ist also durchaus legitim und richtig, wie das AMS den Parlamentstext auslegt!
Hätte nicht mein Verständnis, aber das spielt keine Rolle! (Trotzdem ohne Gewähr)
Bekommen sie
in den 4 Monaten zwischen Mai und August - ohne Krankenstand - keine 60 Tage Arbeitslosigkeit zusammen?

29.08.2020 um 18.23 Uhr - von L*. - "Bringe leider keine 60 Tage zusammen"
Danke!
Bezüglich Ihrer Frage ob ich 60 Tage zusammenbringe.
Leider nein, ich war seit Juni krank gemeldet da ich einen ziemlich komplizierten Bruch am Handgelenk hatte, ich melde mich kommenden Dienstag beim Ams zurück. (28.08.20)


27.08.2020 um 10.46 Uhr - Widerstand trägt Früchte!


Datenschutzbehörde dreht den AMS-Algorithmus ab (Kurier 20.08.)
unter:
Erwerbsarbeitslosen-Initiativen fordern sofortige Einstellung des "AMS-Algorithmus
" (18.04.19)


27.08.2020 um 10.22 Uhr - von Y*. - "WGKK zur Selbstversicherung: Ohne Einkommen beträgt der Mindestbeitrag 110€ monatl."


unter:
"SÖB: Ich fühle mich nicht fähig zu arbeiten"
(25.08.2020)


25.08.2020 um 10.11 Uhr - von Y*. - "SÖB: Ich fühle mich nicht fähig zu arbeiten"


Sehr geehrter Herr Moser,

das AMS hat mich zu einem sozialökonomischen betrieb verdonnert.

Ich habe psychische Probleme mir gehts nicht so besonders und ich fühle mich nicht fähig zu arbeiten. Ich habe ein paar rücklagen mit denen könnte ich auch noch leben auch wenn mich das AMS irgendwann abmeldet. (eine gewisse zeit zumindest).
Für Frühpension wirds nicht reichen schätze ich mal. Des wegen werde ich voll auf den harten Boden der Realität aufschlagen.
Es geht einfach nicht mehr weiter und ich habe auch schon daran gedacht alles zu beenden….

ok.. dann schadensbegrenzung..

ich schätze wenn die es vom AMS spitz kriegen dass ich total im eimer bin und gar nimmer arbeiten kann (zumindest im moment) dann werden sie mich irgendwann abmelden.

Gut OK. Auf das wäre ich ja vorbereitet.
Es geht rein nur noch um die versicherung. Ich will zum Hausarzt können und ich will zum Zahnarzt gehen können.
Wie ist denn meine beste vorgehensweise was versicherung betrifft ?
Habe im Internet gestöbert, selbst versichern kostet im monat 440 euro.
Das kann ich mir nicht leisten.

Gibts denn eine möglichkeit wie ich mit meinen 47 jahren irgendwo versichert sein kann auch wenn ich nicht arbeitsfähig bin ?
Wenn ich jetzt nicht zu diesem Sozialökonomischen betrieb gehe werde ich gesperrt.
Versichert bin ich dann trotzdem noch. Aber wenn das mehrfach passiert werden die mich vermutlich ganz abmelden.
Was ist denn dann das klügste was man tun kann ?

Eventuell interessiert ja den einen oder anderen diese Frage auch.
Liebe grüsse und danke. Y. (24.08.20)

Antwort:
Ja bei sperre sind sie weiter versichert - das geht eine zeit lang bis sie wegen der häufung an sperren wegen arbeitsunwilligkeit ganz gesperrt werden - das wäre ein sehr schlechter weg.

Sie können versuchen sich ärztliche unterstützung zu holen - ev. gutachten / attest, das sie arbeitsunfähig einstuft - wird ev. schwer - haben sie einen arzt der ihnen zur seite steht?

ansonsten -sollten sie sich vom AMS abmelden - müssen sie mit der krankenkassa reden - ev. kann eine Selbstversicherung aus sozialen Gründen zu abgesenkten Beiträgen abgeschlossen werden. -unbedingt mit der versicherung reden.

oder
Sie geben beim AMS an, dass sie aus gesundheitlichen gründen nicht arbeiten können / beim SÖB nicht teilnehmen können, dann ordnet das AMS eine ärztliche untersuchung an. Ev. vor der abmeldung diesen weg ausprobieren.
(Fachärztliche Untersuchung)
alles gute! ohne gewähr

24.08.2020 um 20.21 Uhr - von Y*. - "Dank"
Ok vielen dank du hast mir sehr geholfen.

27.08.2020 um 10.22 Uhr - von Y*. - "WGKK zur Selbstversicherung: Ohne Einkommen beträgt der Mindestbeitrag 110€ monatl."
Ich habe ein mail erhalten von der WGKK, wenn man kein einkommen hat zahlt man nur den mindestbeitrag von 110€/monatl. (26.08.20)


24.08.2020 um 10.18 Uhr - von St*. - "Anspruch auf Arbeitslosengeld?"


Sehr geehrter Herr Moser,

Ich habe eine dringende Frage bezüglich Anspruch auf Arbeitslosengeld, ich habe von 2006 - 2010 eine Lehre gemacht und anschließend war ich bis Ende 2010 im Zivildienst. Anfang 2011 habe ich mich Arbeitslos gemeldet und war dies auch bis September 2015, habe in dieser Zeit Arbeitslosengeld und anschließend Notstandshilfe bezogen und mich dann vom Ams abgemeldet. Danach war ich bis Oktober 2019 nicht mehr versichert und habe keine Leistungen in Österreich bezogen! Im Oktober 2019 habe ich einen neuen Job angefangen den ich bis diese Woche hatte, nun wurde ich gekündigt und müsste mich nun arbeitslos melden bzw. auch um Arbeitslosengeld ansuchen. Meine frage lautet nun: habe ich überhaupt Anspruch auf Arbeitslosengeld? Reicht die Zeit in diesem Job aus (ca 40 Wochen) um wieder Leistungen zu bekommen oder hätte ich 52 Wochen versichert sein müssen um einen anspruch zu haben? Welcher Zeitraum fällt in die Bemessungsgrundlage? Vielen dank für ihre Arbeit. Viele grüße (23.08.20)

Antwort:
Schnellstens beim AMS zurück melden! Dazu haben sie 5 Jahre Zeit! Geht sich also aus, dass sie sich wieder zur Notstandshilfe zurückmelden / bis September.
Zusammenhängend dürften sie auch wieder den Arbeitslosenantrag stellen!

AlVG § 14. (2) Bei jeder weiteren Inanspruchnahme des Arbeitslosengeldes ist die Anwartschaft erfüllt, wenn der Arbeitslose in den letzten 12 Monaten vor Geltendmachung des Anspruches (Rahmenfrist) insgesamt 28 Wochen im Inland arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt war. (Ohne Gewähr)

25.08.2020 um 10.07 Uhr - von St*. - "War eben beim AMS und habe ihren Rat befolgt"
Vielen Dank für ihre Antwort, ich war eben beim AMS und habe ihren Rat befolgt, mir wurde eine Beraterin zugewiesen welche sich mit mir in Kontakt setzen wird, ich bin gespannt. Ist es richtig, dass wenn es im letzten, vorletzten und vorvorletzten Jahr keine Beitragsgrundlage zur Berechnung des Grundbetrages gibt dann werden nur die letzten 6 Monate herangezogen? Sollte dem so sein hätte ich nämlich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld, können sie dies bestätigen oder verstehe ich da etwas falsch? Man kann ihnen für ihre Hilfe eig. nicht genug danken.
LG

Antwort:
Bei erneuter anwartschaft werden die letzten monate (28 Wochen) hergenommen. (Ohne Gewähr)


24.08.2020 um 10.10 Uhr - von B. - "Was, wenn ich um die Beihilfe umfalle?"


Guten Tag, Herr Moser!
Ich bin seit 8 Wochen arbeitslos und werde demnächst in einen ams-Kurs geschickt, der sich als reines Bewerbungscoaching entpuppt. Aber gut, auch wenn meine Unterlagen bereits von einem Profi abgesegnet wurden, mache ich den Kurs mit, dafür gibt es ein paar Wochen länger ALG und ich habe eine Tagestruktur. Meine Frage: man erhält ja ca 2€ Zuschuss pro Tag. Ich bekomme seit Kurzem Wohnbeihilfe und jede Änderung des Einkommens ist zu melden. Auch diese 2€? Was wenn sich das so knapp ausgeht, dass ich um die Beihilfe umfalle? Wären ja dann doch ca 60€ mehr die ich bekomme mit der Kursentschädigung. Ich kenne mich leider in der Berechnung gar nicht aus. Momentan habe ich einen Tagessatz von 32,22€. Vlt wissen Sie auch bescheid, ob ich den Kurs verweigern kann, falls die WBH neu berechnet wird oder gar wieder wegfällt. Danke! (23.08.20)

Antwort:
Gut, wenn sie ev. den Kurs eh besuchen wollen. Freiwillige Teilnahme beim Coaching ist ev. möglich? ("Coaching Pflicht?" ) Ev. beim Infotag vor Zeugen nachfragen.
Ich denke aber, dass sie durch die 2 Euro am Tag mehr nicht aus der Wohnbeihilfe-Unterstützung fallen. Bzw. dass sich bei der Wohnbeihilfe nicht viel ändert. (Ohne Gewähr) Falls, erkundigen sie sich bei der zuständigen Behörde!


21.08.2020 um 10.34 Uhr - von B*. - "Wohngemeinschaft bez. Mindestsicherung/Sozialhilfe?"


Hallo
Also ich bin 22 und arbeitssuchend, leider erfolglos. Mein Problem ist das ich keinen Cent bekomme. Ich bin nicht mal versichert und das schon ne weile. Ich habe schon mehrmals Anträge auf Mindestsicherung gestellt aber die werden immer abgelehnt. Ich lebe mit meinem besten Freund in einer Wohnung (keine Partnerschaft , nur Freundschaft) und die wollen seine Daten haben, was aber nicht erforderlich ist laut dem Antrag ("Ehepartner/Lebensgefährte/ eingetragerne Partnerschaft sowie minderjährige und volljährige Kinder bis zum 21. Geburtstag, wenn die Schulausbildung vor dem 18. Lebensjahr begonnen wurde sind anzufügen") Er ist nichts davon und ich habe eigentlich das Recht auf Mindestsicherung. Ich bin in Wien geboren, warum lehnt mich dann meine Heimat ab und hilft mir nicht? Selbst das AMS hilft mir nicht und hat mich abgemeldet weil es für mich sinnlos ist da ich alles selbstständig mache, laut der aussage meiner Betreuerin. Ich weiß nicht wieso aber ich bekomme nichts. Das
Geld muss ja nicht viel sein aber wenigstens eine Versicherung wäre schön da ich seit Jahren es schon versuche. Ich weiß nicht mehr weiter und mir wurde dann diese Seite hier empfohlen und da ich langsam verzweifle schreibe ich nun hier das alles
Ich freue mich auf Antwort (19.08.20)

Antwort:
Es geht darum, dass das Einkommen aller im gemeinsamen Haushalt angerechnet wird und eine gewisse Summe nicht übersteigen darf - drum wollen die das Einkommen ihres "Wohnkollegen" haben.
Es wäre vorteilhafter, wenn sie eine eigene Wohnadresse hätten.

Die Summe der Geldleistungen aller volljährigen Personen in einer Haushaltsgemeinschaft ist mit einem Betrag von 1.605,36 Euro (Wert für 2020) begrenzt. (AK)

Vielleicht probieren sie es mit einer schriftlichen eidesstattlichen Erklärung, dass jeder einen eigenen Bereich in der gemeinsamen Wohnung bewohnt und es sich um keine Partnerschaft handelt? - Von euch beiden unterzeichnet. Versuch (Ohne Gewähr)


21.08.2020 um 10.10 Uhr - von K*. - "Anspruch auf Mindestsicherung bzw Sozialhilfe"


Hallo. Wenn ich 800 € ams Geld bekomme, muss mich meine Beraterin darauf aufmerksam machen, dass ich Anspruch auf Mindestsicherung bzw Sozialhilfe habe? Zumindest ist die Mindestsicherung in nö abgehoben worden. Danke schon im voraus für die Antwort (20.08.20)

Antwort:
Wenn sie nicht darauf aufmerksam gemacht wurden - "beraterInnen tun das schon auch" - so stellen sie selbst den antrag auf aufstockung durch die sozialhilfe - reden sie die beraterin an - ev. liegt ein antrag im AMS auf? (ohne Gewähr)


19.08.2020 um 16.04 Uhr - von T*. - "Welche Stellen darf mir das AMS denn zuweisen und welche nicht?"


Hallo,
ich habe am 1.8.2020 bei meiner zuständigen AMS Geschäftsstelle einen Antrag auf AMS Geld gestellt. Dieser wurde bewilligt und die Bemessungsgrundlage ist diesesmal auch geschützt. Sie fällt meiner Meinung nach auch sehr großzügig aus, da ich 2019 sehr gut verdient habe.
Jetzt zu meiner Frage die hier im Forum sicher schon zig male beantwortet wurde. Welche Stellen darf mir das AMS denn zuweisen und welche nicht? Ganz besonders interessieren würde mich dabei von welcher "Gehaltsklasse" ich Stellen annehmen bzw. mich dort vorstellen gehen muss? Wo ist da die Zumutbarkeitsgrenze?
Momentan bekomme ich Stellen auf elektronischem Wege übers EAMS Konto gesendet, die 900 bis 1300 Euro unter meiner geschützten Brutto-Bemessungsgrundlage liegen. Ist dies zulässig? Vielen Dank und mfg (18.08.20)

Antwort:
Einen gewissen schutz (einkommens / berufsschutz) gibt’s nur die ersten ca 3 monate bei einer neu erworbenen Anwartschaft, dann müssen sie jede zumutbare arbeit ab 20 wochenstunden annehmen, wenn nach KV. entlohnt wird.
(Zumutbarkeitsbestimmungen - 3)


19.08.2020 um 11.38 Uhr - von L*. - "Schwere körperliche Tätigkeiten"


Hallo,

Ich hab vor paar Tagen ein Schreiben eines SÖB Betrieb bekommen und drin steht dass ich aufgenommen wurde und ab nächsten Monat anfangen soll.

Ich war bereits beim Informationstag und es geht um archäologische Ausgrabungen sprich schwere körperliche Tätigkeiten mit einem geregelten KV.

Ich habe dem Chef telefonisch nach dem Infotag gesagt, dass ich denke dass ich nicht mitmachen kann aufgrund von meinen Rückenschmerzen aber dennoch habe ich jetzt trotzdem eine Zusage bekommen mit der Begründung dass Frauen dort nicht schwer heben müssen? Das kann jawohl keine Begründung sein? es ist ja nicht immer ein Mann vor Ort und Stelle der helfen kann.

Ich war beim Hausarzt und wollte mir ein Attest ausstellen lassen, dieser meinte, für sowas stellt er keinen Attest aus er kann mich nur Krankschreiben, was ich aber nicht will da ich durchaus Arbeit im Büro oder Verkauf annehmen kann.

Wie soll ich jetzt Ihrer Meinung nach dem AMS am Besten erklären dass ich diesen Job nicht annehmen kann, aufgrund dessen dass ich nicht schwer heben/tragen kann?
Oder sollte ich mich überhaupt nicht melden und abwarten was passiert wenn ich nächsten Monat nicht erscheine, immerhin hab ich keinen Vertrag unterzeichnet noch angeboten bekommen?

Ich beziehe Mindestsicherung wie würde sich da eine Sperre (falls ich eine bekomme) auswirken?

Vielen Dank im Voraus! (18.08.20)

Antwort:
Mindestsicherung / sozialhilfe-bezieherInnen haben diesbez. noch weniger "schutz/rechte".
Sie brauchen unbedingt ein ärztliches gutachten / attest, nur ein solches befreit sie von "körperlich schwereren" arbeiten.
sie können dies auch bei der ams-beraterIn angeben - die würde dann ev. eine medizinische Untersuchung anordnen. Fachärztliche Untersuchung Arbeitsloser

Wenn sie wegbleiben / verweigern gibt’s ev. eine sperre - je nach dem von wo sie her sind gibt's ev. vorerst eine kürzung - ist regional verschieden - kann aber auch alles gesperrt werden.
Ohne ärztliches gutachten / attest werden sie diesbez. nicht befreit. (ohne gewähr)


19.08.2020 um 10.46 Uhr - von G*. - "Step2Job / Ich würde mir meine Arbeit gerne selber suchen"


Sehr geehrter Herr Moser,

ich bekam heute ein schreiben auf mein E-Ams konto dass ich bei Step2Job dabei bin.
Ich beziehe Notstandshilfe und es wird auf mindestsicherung aufgestockt. (bin also mindestsicherungsbezieher (auch wenns nur wenig ist)).

Ich würde mir meine Arbeit gerne selber suchen und nicht irgendwas aufgezwungen bekommen was ich nicht mag.

Ist Step2job freiwillig ? (nur mal so grundsätzlich).

Und dann wurde mir noch angedroht falls ich nicht abhebe am telefon , wird das dem Ams gemeldet.
Aber was ist wenn ich gerade unpässlich bin ? (wc) oder höre handy nicht wegen lautem strassenverkehr(bin ja nicht ganzen tag zu hause).

Die angabe "sie werden in den nächsten tagen angerufen " ist ja doch recht schwammig.
Vielen Dank und liebe grüsse.
G.

Antwort:
Siehe unter "Mindestsicherung / step2job?" (16.05.14)
Fragen sie auch vor Zeugen / (KurskollegInnen) nach, ob die Teilnahme freiwillig ist?
Geben sie dort an, dass sie keine Telefonanrufe wünschen.
Zur Info: Schutz des Hausrechtes und Hausfriedensbruch

Sie müssen jede Arbeit über 20 Wochenstunden annehmen, wenn nach KV. entlohnt wird - ausser sie haben in der Betreuungsvereinbarung etwas ausschliessen können? (Ohne Gewähr)


18.08.2020 um 18.00 Uhr - von C*. - "Seit heute morgen werde ich deshalb pausenlos von Leasingfirmen angerufen "


Ich habe mit 1*.08.2020 gekündigt und mich an diesem Tag auch über das eAMS Konto arbeitslos gemeldet, auch einen Antrag auf Geldleistungen habe ich gestellt.

Anders als ich es in Erinnerung hatte bekam ich aber nicht erst nach der 4 wöchigen Bezugssperre einen Termin sondern gleich eine Betreuungsvereinbarung.

Seit heute morgen werde ich deshalb pausenlos von Leasingfirmen angerufen da eine Art "Steckbrief" von mir im AMS System zu sein scheint. Sind solche Vermittlungen denn üblich während man keine Bezüge erhält?

Vielen Dank und Liebe Grüße, ihr betreibt eine echt tolle Seite!

Antwort:
Es geht um Angebote, die ihnen sogleich präsentiert werden. Mitwirkung ist zwar Pflicht, aber während einer Sperre oder Bezugseinstellung kann es keine weitere Sperre geben. Sehen sie es ev. als Dienstleistung - falls für sie auch interessante Stellenvorschläge vorkommen / dabei sind - bei welchem keine Sanktionen drohen, auch wenn sie ablehnen etc. - So können sie ev. die "richtige" Stelle aussuchen?
(Ohne Gewähr - Fragen an bzw. Antworten von Dritten würden zur Sicherheit beitragen.)

Anmerkung zur Info: Schutz des Hausrechtes und Hausfriedensbruch


18.08.2020 um 11.49 Uhr - von G*. - "Muss ich an diesem Arbeitstraining teilnehmen oder ist das auf freiwilliger Basis?"


Grüss Gott!

Ich wurde gestern vom AMS zu einem Informationstag bei der Volkshilfe zugebucht. Informationstag ist gleichzeitig Kontrolltermin.

Das steht in dem Schreiben vom AMS:

Wir unterstützen Sie bei der
Aktive Arbeitssuche, Outplacemant, Sozialpädagogische Betreuung  Berufsorientierung  Bei Bedarf Unterstützung beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen  Unterstützung bei der aktiven Arbeitssuche und bei Bewerbungen  Sozialarbeit: Aufarbeitung persönlicher Problemlagen und von Vermittlungshemmnissen

 Nachbetreuung: bis 3 Monate nach Beendigung des Dienstverhältnisses möglich  Praktika

Ziel
Volkshilfe Beschäftigung unterstützt die berufliche und soziale Rückkehr in das Arbeitsleben.

Dauer
Arbeitstraining: Einschulungszeit (maximal 2 Monate) – die TeilnehmerInnen arbeiten Teilzeit im gewählten Arbeitsbereich; wird vom AMS finanziert.
Dienstvertrag: Nach dem erfolgreich absolvierten Arbeitstraining ist ein auf 6 Monate befristetes Dienstverhältnis möglich. Arbeitszeit je nach Fachbereich zwischen 25 und 38 Wochenstunden. Die Entlohnung erfolgt vom Betrieb entsprechend dem Kollektivvertrag, aliquoter Urlaub und aliquote Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) sind inbegriffen..

Nun meine Frage: Muss ich an diesem Arbeitstraining teilnehmen oder ist das auf freiwilliger Basis?
Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen
Mit freundlichen Grüßen

Antwort:
Auf alle Fälle besuchen sie - der Aufklärung wegen - den Infotag / Kontrolltermin.
Auch trotz verschiedener rechtlicher Ansichten bez. der Legalität solcher Kontrolltermine. (Siehe: zu SÖB mit vorgeschalteten Deppenkurs :)

Auch sollten solche "Kurse-Inhalte" freiwillig zu besuchen sein. Siehe die LInks zu "Coaching Pflicht?" - je nach dem was mit aktive Arbeitssuche gemeint ist - Begleitung bei Bewerbung z.Bsp. Aufsuchende Vermittlung etc. ?
mehr unter:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse"

Was die Frage bez. Arbeitstraining betrifft, so war meine Antwort immer hin zur freiwilligen Teilnahme ausgerichtet! Zu sehen unter dem Link: "SÖB-Ausbeutungs-, Ausnutzungsmethode Arbeitstraining?"

Eine Mitteilung vom Rechtsanwalt, die vor kurzem eintraf, warnt aber vor einer Teilnahme-Verweigerung.
Stattdessen sollte im nachhinein ev. gerichtlich um die Entlohnung gestritten werden. Natürlich mit Aufzeichnungen, die man sich bez. Zeit und Tätigkeiten anfertigt. (Keine Gratisarbeit: Praktikum)

Siehe: "Von der Verweigerung der Anordnung eines Arbeitstrainings ist jedenfalls dringend abzuraten" (12.03.2020)
Aus den verschiedenen (rechtlichen) Meinungen (auch durch Judikaturen) ist keine einwandfreie Antwort zu geben. - Drum bräuchte es ev. wieder den Rechtsweg bis zur letzten gerichtlichen Instanz. (Geht nicht ohne Risiko)

Fragen sie beim Infotag vor Zeugen (KurskollegInnen) bez. der freiwilligen Teilnahme nach!

Ist es jemanden - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich teilzunehmen, so sollte unbedingt der Rechtsweg beschritten werden.
- Falls Sperre, auf den Bescheid Berufung einlegen / Beschwerde erheben.
(Ohne Gewähr)


19.08.2020 um 8.54 Uhr - von G*. - "Beim Informationstag erkundigen"
Grüss Gott!
Vielen Dank für die rasche Antwort. Ich werde zum Informationstag am Montag gehen und mich erkundigen ob dieses Arbeitstraining freiwillig ist oder nicht. Liebe Grüße


17.08.2020 um 6.42 Uhr - von H*. - "Übergenuss?"


Ich hätte eine Frage bzgl. Rückforderung von zu unrecht bezogenen Leistungen an das AMS. Wie lange dauert es bis diese verjährt sind? Habe aus Unwissenheit eine Lebensgemeinschaft verschwiegen obwohl zu diesem Zeitpunkt das Partnerschaftseinkommen noch angerechnet wurde. Wielange kann das AMS diese Leistungen zurückfordern sollte ich wieder Arbeitslos werden? Gibt es eine Verjährungsfrist diesbezüglich? Vielen Dank und Gruß

Antwort:
"Innerhalb 5 Jahre"

Zur Info: "Links zur Definition von Lebensgemeinschaft"
"Grünen Tipp: Beim AMS "die Lebensgemeinschaft" nicht angeben, sofern keine Unterhaltspflicht besteht - und ein Unterhalt auch nicht freiwillig geleistet wird!"
unter:
Weitere Links unter Politik erzeugt Armut
(Ohne Gewähr)


17.08.2020 um 3.19 Uhr - von L*. - "Mehrere Sperren hintereinander?"


Kann das Ams nach einer Sperre wegen Ablehnen eines Transitarbeitsplatz direkt danach wieder sperren Sprich 16 wochen hintereinander gesperrt?

Antwort:
Ja kann es - drum aufpassen
Und es kann noch schlimmer kommen, werden sie innerhalb kurzer zeit öfters - "ev. 3 Mal" - gesperrt, wird die versicherungsleistung Alg / Notstand, wegen arbeitsunwilligkeit - gänzlich eingestellt!

Zur Info ein interessantes BVwG-urteil
"Beschwerde gegen "generelle Arbeitsunwilligkeit" war vor dem BVwG erfolgreich" "Innerhalb kurzer Zeit 3 x zur gleichen SÖB-Zwangsmassnahme vermittelt" (2.08.15)
drum
sind berufungen wichtig, falls Arbeitsunwilligkeit von der Behörde provoziert wurde? Ohne gewähr


16.08.2020 um 19.01 Uhr - von Z*. - "Korridorpension Pflicht?"


Hallo, Hr. Moser, lese schon sehr lange bei euch mit , toll wie sie hier den Leuten helfen.Meine Frage : bin seit einigen Jahren Notstandhilfebezieher , mein offizielles Pensionsantrittsalter ist 01.09.2023, d.H ab 01.09.2020 könnte ich mit den bekannten Abschlägen, in Korridorpension gehen, will es aber nicht, da mir rechnerisch bis 01.09 2033 (bin dann 75 ) eine Schaden von ca. 30.000,- blüht. Meine Frage: kann mich das AMS Zwangsweise in die Korridorpension zwingen ?? AMS hat mir im Februar schon keinen neuen Termin mehr gegeben, meine Betreuungsvereinbarung läuft mit 31.08.2020 aus. Wie soll ich mich verhalten, ?? Danke für ihre Meinung, Spende (kommt von Herzen) ist am Weg !! (15.08.20)

Antwort:
Korridorpension und Arbeitslosengeld
Hat der Versicherte die Anspruchsvoraussetzungen für eine Korridorpension erfüllt, kann er trotzdem Arbeitslosengeld für einen Zeitraum von einem Jahr bzw. längstens bis zur Erfüllung der Voraussetzungen für eine vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer (Hacklerregelung) beziehen. Dies gilt nicht für andere Alterspensionen. (WKO.at)
Grundsätzlich: Infos von Dritten - von mehreren Seiten tragen zur Sicherheit bei!
(Ohne Gewähr) Danke für die Spende!


11.08.2020 um 16.30 Uhr - von B*. - "Thema sozialökonomischer Betrieb"


Hallo lieber Herr Moser! Thema sozialökonomischer Betrieb. Ich habe heute mein gesamtes ertgespraech/ Clearing dort aufgenommen ohne das es bemerkt wurde und werde das gleiche beim Vorstellen im Betrieb machen. Kann ich diese Aufnahmen gerichtlich verwenden, wenn es zu Problemen kommen sollte? Und die zweite Frage: bin ich verpflichtet im Rahmen dieser Tätigkeit diese nette Psychobetreuung,die üblicherweise dazugehört, mitzumachen? Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe! (10.08.20)

Antwort:
Es braucht die Erlaubnis des Gegenübers, dann sind Aufnahmen fürs Gericht verwendbar. Ev. bei groben rechtlichen Verstössen hätten solche Aufnahmen trotzdem Gewicht - ev. für die Presse/Medien?
Die Psychobetreuung muss auf freiwilliger Basis stattfinden - sie können also ablehnen!
So der österreichische AMS-Chef Dr. Buchinger:
SÖB: Teilnahme "Pflicht", aber die "psychosoziale Betreuung" in den SÖB darf abgelehnt werden! - freiwillige Teilnahme!
(siehe: Volksanwaltschaft - Protokoll zum runden Tisch am 14.10.15 unter Dr. Buchinger - 3.11.15)

>Zur Info:
Eine zumutbares DV. (auch Transitarbeitsplatz) muss nach KV. entlohnt werden.
Zwangsmassnahmen bzw. Zwangskurse müssen einen Schulungscharakter haben und Kenntnisse wie Fähigkeiten verbessern - siehe unter:
Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse" (Ohne Gewähr)


9.08.2020 um 11.04 Uhr - von L. - "Ich bin echt verunsichert!!!"


Hallo,
Ich bin echt verunsichert!!! Zum einen steht, das man den Betreuungsplan nicht zustimmen muß, zum anderen schreibt die AK, das man mit den Teil wo man nicht einverstanden ist, kein Rechtsmittel einlegen kann! AK schreibt auch, man muß in der Notstandshilfe JEDE zumutbare Arbeit annehmen. Oder wird der § 9 AIVG einfach nur dafür mißbraucht? Muß ich jede Stelle und Hilfstätigkeiten annehmen...oder doch nicht? Gilt es nur, wenn Kollektivertrah net passt? Weil, ich bin grad am emotionalen Höhepunkt, Himml, hab eine neue Beraterin, die ist fies! Ich sehe es vor mir: ich schmeiße mit Paragraphen rum...und ich hoffe nicht, daß ich mich verschaut habe. Oder etwas mißverstehe. Achja: Spende ist unterwegs! Danke, Christian Moser! PS: das neue Gesetz seit 2018 (Geringfügikeit Beschäft), DAS ist gefährlich. Ich muß fast 2000.- retour zahlen und bekam eine 4 Wochen Sperre plus Leistungseinstellung OHNE Bescheid; das ganze Programm. Danke, mit lieben Grüßen, (8.08.20)

Antwort:
Ja, sie müssen jede Stelle (auch Hilfsarbeit) ab 20 Wochenstunden annehmen, wenn nach KV. entlohnt wird. Nur die ersten ca. 100 Tage gibt's einen gewissen Schutz (Zumutbarkeitsbestimmungen3)

Zur Betreuungsvereinbarung siehe auch die Anmerkung unter dem Link!

Sperr-Bescheid muss es geben! Nur auf diesen können sie eine Berufung einlegen / (Beschwerde erheben)
Sofort (eingeschrieben) verlangen - (Oder Abgabe der Forderung im AMS auf einer Kopie bestätigen lassen.) Kommt der Bescheid nicht innerhalb 4 Wochen muss (vorerst) das Geld ausbezahlt werden!
Bezugs-Einstellung unverzüglich mitteilen - mit Muster für eine Zahlungsaufforderung

Geringfügige Beschäftigung (ohne Gewähr)


9.08.2020 um 10.38 Uhr - von O*. - "Einladung zum Projekt "Itworks ?"


Hallo, Herr Moser

Habe am 4.8.2020 eine Einladung zum Projekt "Itworks GMBH Jobservice Wien"
erhalten.

Wortlaut: „Wir bieten Ihnen im Rahmen eines vom Arbeitsmarktservice geförderten Sozialökonomischen Betriebes eine Vorbereitungsphase an, damit Sie anschließend ein befristetes Dienstverhältnis in folgendem Projekt antreten können“ (oben genanntes).

Als erstes komme eine dreitägige "Clearingphase", und dann werde Ich in den Kurs bzw. der Personalübertretungsfirma zugewiesen.

Zwei Fragen dazu.

erstens: ist es Prinzipiell möglich diese Geschichte ohne Sperrung des Bezuges zu vermeiden ( zwecks Freiwilligkeit und so weiter, in meiner Betreungsvereinbarung steht leider, dass Ich da hingehen muss)

Und die zweite Frage:
ist das ein Kurs, oder ist das eine Arbeitsstelle? (Kurs verweigern würde ja sechs Wochen sperre bedeuten, in der Probezeit kündigen würde mir nur eine vierwöchige Sperrfrist einbringen ((das sitz Ich aus wenns denn sein muss)) ).

Vielen lieben Dank für eine Beantwortung (schon im Voraus :--)) und by the way, toller Job der hier auf der Seite geleistet wird, habe hier viel nützliches erfahren ( nur leider das oben gefragte nicht). LG (7.08.20)

Antwort:
Infotag besuchen, um genaue Informationen bez. dieser Massnahme zu erhalten.
Fragen sie vor Zeugen bez. Freiwilligkeit nach! zu SÖB mit vorgeschaltenen Deppenkurs :
Keine Gratisarbeit - falls geben sie bekannt, dass sie gegebenenfalls den Lohn einfordern! Praktikum / Schnuppertage statt Probetage

Eine zumutbares DV. (auch Transitarbeitsplatz) muss nach KV. entlohnt werden.
>Zwangsmassnahmen bzw. Zwangskurse müssen einen Schulungscharakter haben und Kenntnisse wie Fähigkeiten verbessern - siehe unter:
Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse"

Und nichts unterschreiben!
>Unterschrift im Zwangs-Massnahmen-Vertrag verweigern!
Unterzeichnen sie den Vertrag nicht sonden schreiben folgendes statt
der Unterschrift!
In Hinblick auf den auf mich ausgeübten Druck, der in der Ankündigung,
das Arbeitslosengeld/Notstandshilfe als existenzerhaltendes Grundgehalt
zu streichen, besteht, leiste ich, ohne den vorliegenden Inhalt in Frage
stellen zu können, keine Unterschrift. - dazu siehe auch den Link:
Unterschrift im Zwangs-Massnahmen-Vertrag verweigern!

Bei Bezugssperren Berufung einlegen - auch rechtswidrige Bezugssperren sind möglich. (Ohne Gewähr)

> "SÖB-Schmarotzerverein lädt Betroffene, ohne dem Wissen des AMS, zum Termin" "Über suggerierte Bezugssperren das Geschäft ankurbeln?"
unter: "Einem Personalservice zugeteilt?" (14.07.2020)


31.07.2020 um 10.59 Uhr - von H*. - "SÖB-Schmarotzerverein lädt Betroffene, ohne dem Wissen des AMS, zum Termin"
"Über suggerierte Bezugssperren das Geschäft ankurbeln?"


Hallo Herr Moser.

Hat ein weilchen gedauert. Dafür ist die Antwort sensationell glaube ich.

Also, mein Termin beim AMS wurde umgemünzt auf einen telefonischen Kontakt (wegen der Seuche). Die ursprüngliche Terminvereinbarung war Anfang März, als die Misere erst begann. Deshalb jetzt also nur telefon. Kontakt.
Auf Nachfrage wusste die Betreuerin nichts von einem Itwork Termin! Sie versicherte mir auch dass die Geldleistung weiterhin im laufen ist.

Also habe ich mich anderweitig schlau gemacht.

Jetzt die Sensation: Dieser Schmarotzerverein ruft sämtliche Leute an, die einmal vom AMS ohne!!!! Kontrolltermin zugewiesen wurden und bestellt die Leute ganz einfach zum Termin - schnellstmöglich, am besten noch am selben Tag. Bewerbungsunterlagen sind mitzubringen. Denen gehen schlicht und einfach die zugewiesenen Leute aus!

Ich habe denen was "gepfiffen". Die haben dann noch 3 oder 4 Mal angerufen, dann hatte ich noch 2 Sprachboxmitteilungen und 2 SMS in denen ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich vom AMS zugewiesen wurde. Stimmt, das ist aber schon ein Jahr her und ich bin damals auch nicht hingegangen. Ohne Sanktionen. Auch damals war das kein Kontrollmeldetermin.

Die glauben ganz einfach man ist ihr Besitz oder so. Durch Befragung einiger Leute dort habe ich erfahren dass die auch Leute einfach anrufen die schon einmal bei ihnen waren. Das alles scheinbar nur um deren leere Kassen zu füllen. Stark nicht wahr?

Bitte verzeihen Sie die lange Wartezeit, aber ich wollte da schon sicher gehen und wartete den Leistungsbezug ab. Auch wollte ich ja da einige Leute dort befragen.

MfG

unter: "Einem Personalservice zugeteilt?" (14.07.2020)

Anmerkung: Schutz des Hausrechtes und Hausfriedensbruch
>Falls?<
Keine Besuche zu Hause:
>In jenen Fällen, wo Arbeitslose oder deren Angehörige von AMS-Beauftragten oder dubiosen Beauftragten von irgendwelchen privaten Firmen „besucht“ wurden, ev. auch unter Androhungen und Einschüchterungsversuchen, kann innerhalb von 6 Wochen eine Beschwerde beim unabhängigen Verwaltungssenat eingereicht werden. Es geht dabei um den Schutz des Hausrechtes und Hausfriedensbruch. Sollten derartige Versuche stattfinden, kann man gleich vorweg eine Beschwerde beim UVS androhen.<

Telefonterror:
>Sollten allfällige „Betreuer“ auf den Gedanken kommen, Sie telefonisch zu belästigen oder gar zu Hause aufzusuchen, erklären Sie der Firma, dass ihre Besuche unerwünscht und daher einzustellen sind bei sonstiger Unterlassungsklage. Detto kann man bei Telefonterror mit Strafanzeige nach dem Telekommunikationsgesetz drohen bzw. diese auch tatsächlich durchführen.<


31.07.2020 um 10.19 Uhr - von H*. - "Haftung bei Corona-Ansteckung in einem Pflichtkurs?"


Sehr geehrter Herr Moser.!
Ich habe eine Frage die vielleicht auch für andere sehr interessant ist. Sollte man in dieser Zeit zu einem Kurs gebucht werden,welcher nicht freiwillig wäre (mit Sperre gedroht,etc.)und man infiziert sich dort mit Covid, wie schaut es da mit der Haftung aus. Wäre eine Klage gegen den Betreiber,Ams anzustreben? Muss es nicht von dem Betreiber sichergestellt sein,sich dort nicht anzustecken zu können? Vielen Dank und alles Gute. (29.07.20)

Antwort:
Zur Zeit werden Risikogruppen wirtschaftlich freigestellt!
Ist eine Heimarbeit nicht möglich, so besteht - noch bis Ende August - eine vom Staat bezahlte Freistellung! Dazu brauchts allerdings ein ärztliches Attest. Verlängerung ev. möglich?
Diese Freistellung könnte ich mir auch bei Pflicht-Massnahmen vorstellen.
Was ihren Gedanken betrifft,
so könnten sie die Haftung ev. im vorhinein schriftlich festhalten lassen! Dass sie ev. den Massnahmenbetreiber zur Verantwortung ziehen, wenn sie sich während der Kursteilnahme mit Covid-19 infizieren!
(Eine Schwierigkeit ist ev. den Beweis zu erbringen, dass man sich im "Kurs" angesteckt hat?) (Ohne Gewähr)
"Zwecks Kompetenz wäre dies eine interessante Frage für Rechtsgelehrte."


30.07.2020 um 3.49 Uhr - von E*. - "Wie hoch ist eigentlich die Förderung für Unternehmen"


Sehr geehrter Herr Moser!

Wie hoch ist eigentlich die Förderung für Unternehmen (Eingliederungsbeihilfe), wenn man schon lange arbeitslos ist? Und wie lange wird sie ausbezahlt? Also wie viel bekommt der potentielle Arbeitgeber?

Vielen Dank, dass es Ihre Seite gibt!
Liebe Grüße!

Antwort:
Es gibt verschiedene Angebote - Schwer also eine genaue Antwort bez. Höhe wie den Zeitraum einer Beihilfe abzugeben, auch weil dies u.a individuell mit dem Betrieb / Arbeitgeber ausgemacht wird!
Als Beispiel: Eingliederungsbeihilfe
Ev. finden sie genauere Antworten bei weiteren Unternehmensförderungen
Zur Info siehe auch: Zuschuss für arbeitslose Personen
KOMBILOHNBEIHILFE - NEUSTARTBONUS (Ohne Gewähr)


29.07.2020 um 10.36 Uhr - von T*. - "Bemessungsgrundlage"


Sehr geehrter Herr Moser,

ich hätte eine Frage zur Arbeitslosmeldung beim AMS und zur geschützten Bemessungsgrundlage:

Ich bin 48 jahre alt und seit 22.7.2020 ohne Beschäftigung. Habe mich bis dato noch nicht beim AMS als arbeitslos gemeldet, weil ich mir nicht sicher bin, welche Bemessungsgrundlage bei mir herangezogen wird.
Ich war das letztemal im Februar 2018 arbeitslos gemeldet und das nur 3 Wochen lang. Seitdem habe ich immer gearbeitet mit Ausnahme meiner Urlaube bzw, Krankenstände (es waren nur 2).
Was ich weiss ist, dass ich beim AMS wohl in die sogenannte "geschütze Bemessungsgrundlage" fallen werde. Dies ist dann auch meine Erste. Wo ich mir nicht sicher bin .. Welches Jahr wird bei mir als Berechnungsgrundlage herangezogen, wenn ich mich ab 3.August 2020 beim AMS melden würde? Ich schätze es müsste das vorige Jahr, also 2019 sein, nicht? ich muss dazu sagen, dass ich 2019 einen sehr guten Job im Metallgewerbe hatte, dazu Schichtarbeit machte und deswegen sämtliche Zulagen bekam und deswegen sehr gut verdiente. Wenn das AMS nämlich das Jahr 2018 heranziehen würde, würde ich um Brutto fast 5000 Euro aufs Jahr gerechnet "umfallen", was bei der Berechnung des AMS Geldes schon ins Gewicht fallen würde.

Vielen Dank & liebe Grüße

Antwort:
So ist es - Wenn sie den Arbeitslosenantrag im zweiten Halbjahr (ab 1 Juli) stellen, wird das letzte Jahr als Bemessungsgrundlage herangezogen! Also ist August (auch Juli schon) für sie vorteilhaft!
(Stellen sie den Antrag im ersten Halbjahr wird das vorletzte Jahr herangezogen)

Da sie älter als 45 Jahre sind ist diese Bemessungsgrundlage dann auch geschützt!
(geschützte Bemessungsgrundlage)

3.08.2020 um 10.47 Uhr - von M. - "mit 1. Juli 2020 die Berechnung-Beitragsgrundlage geändert"
Sehr geehrter Herr Moser!

Ich habe eine Frage zu - "Bemessungsgrundlage" von T*.

wurde nicht mit 1. Juli 2020 die Berechnung-Beitragsgrundlage geändert

Für die Berechnung des Arbeitslosengeldes werden die letzten zwölf monatlichen Beitragsgrundlagen vor der Berichtigungsfrist (1 Jahr) herangezogen.

Bsp.:

Meldung beim AMS im Juli 2021
12-monatige Berichtigungsfrist bis einschließlich Juli 2020
Berechnungsgrundlage Juli 2019 bis Juni 2020

vielen Dank für ihren Einsatz! mfg

Antwort:
Danke für den Tipp / Korrektur

Anmerkung:
Der Grundbetrag des Arbeitslosengeldes beträgt 55 Prozent des täglichen Nettoeinkommens als Tagsatz.

Der Grundbetrag berechnet sich seit 1. Juli 2020 aufgrund der monatlichen Beitragsgrundlagen. Diese sind beim Dachverband der Sozialversicherungsträger gespeichert.

Hinweis
Dienstgeberinnen/Dienstgeber müssen monatlich für ihre Beschäftigten die Beitragsgrundlagen an den Dachverband der Sozialversicherungsträger melden. Diese Beitragsgrundlagen können innerhalb eines Jahres von der Dienstgeberin/vom Dienstgeber berichtigt werden (Berichtigungsfrist). Ab dem Verstreichen der Berichtigungsfrist kann eine Beitragsgrundlage für die Berechnung herangezogen werden.

Für die Berechnung des Arbeitslosengeldes werden die letzten zwölf monatlichen Beitragsgrundlagen vor der Berichtigungsfrist (1 Jahr) herangezogen.

Gibt es keine zwölf monatlichen Beitragsgrundlagen, werden sechs Beitragsgrundlagen vor der Berichtigungsfrist herangezogen.
Ist die Berechnung des Arbeitslosengeldes mit monatlichen Beitragsgrundlagen nicht möglich, wird die Jahresbeitragsgrundlage herangezogen.
(Österreich.gv.at)

(Alles Einträge ohne Gewähr)


27.07.2020 um 11.07 Uhr - von W*. - "Step2Job statt Rehageld"


Sehr geehrter Hr.Moser!

Ich bezog von *. 2017 bis *. 2019 Rehageld. (bin chronisch krank, 45 Jahre alt). Leider wurde dieses trotz Verschlechterung meines Allgemeinzustandes nicht verlängert. Ich erhob Einspruch, dieser wurde am *.Juli 2010 abgelehnt. Ich bin seit Sept.2019 arbeitslos gemeldet und beziehe Mindestsicherung (wie auch vor dem Rehageld).
Nun hat mich das Ams bei Caritas Step2Job (Bewerbung-Jobvermittlung) zugeteilt. Ein Tag vor der Verhandlung hatte ich dort den ersten Gesprächstermin, bei dem ich alles Mögliche unterschreiben musste.
Nun zu meiner Frage:
Abgesehen davon, dass mir Step2Job beruflich gar nichts bringt, ärgere ich mich, dass ich eigentlich dadurch den Corona-Bonus mit 450,- nicht erhalten werde (stimmt,oder?). Bin Alleinerzieherin und mir bleibt monatlich ganz wenig Geld für meinen Sohn und mich über.
Kann ich mich aus dem Ganzen wieder herauswurschteln?
Ich habe gelesen, dass für Mindestsicherungsbezieher diese Maßnahme verpflichtend ist, ansonsten wird der Bezug gestrichen. Stimmt das? Welche Rechte und welche Pflichten habe ich? Lieben Gruß

Antwort:
"Ja, als MindestsicherungsempfängerIn, jetzt wieder Sozialhilfe sind sie die Letzte!"
Siehe die Antwort zu "Mindestsicherung / step2job?" (16.05.14) Dagegen vorgehen ist mit Risiko verbunden! Aber fragen sie auch vor Zeugen / (KurskollegInnen) nach, ob die Teilnahme freiwillig ist?
Was den 450-Euro-Bonus betrifft, so denke ich, bekommen sie diesen, im September, auch.
Da sie AlleinerzieherIn sind müssen auf Betreuungspflichten Rücksicht genommen werden! Und immer aufpassen, was sie unterschreiben - nicht, von Haus aus, alles unterschreiben was ihnen vorgelegt wird! Unterschriften zurückziehen ist - falls - möglich! (Ohne Gewähr)


Ps.: >dieser wurde am *.Juli 2010 abgelehnt< - Sie meinten "2020" oder?
Was das Rehageld trotz Verschlechterung betrifft, so reden sie mit ihrem Vertrauensarzt (Hausarzt / Facharzt) und lassen sich ev. von diesen unterstützen!
Alles Gute!

Zur Info:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse" (Ohne Gewähr)

28.07.2020 um 13.37 Uhr - von W*. - "Das Allerletzte weil chronisch krank und alleinerziehend"
Danke für die rasche Antwort! 2020 ist korrekt, warn Tippfehler
Kurskollegen, die ich fragen kann, gibt es nicht, sind Einzelcoachings Ja, als WMS Bezieherin, chronisch krank und alleinerziehend ist man vom System gleich mal das Allerletzte ;-) Danke für die Tipps, und das es diese Plattform gibt. Liebe Grüße

Antwort:
Nicht Kurskollegen fragen, sondern während deren Anwesenheit, damit sie als Zeugen mithören. Egal - fragen sie trotzdem nach der Freiwilligkeit!


27.07.2020 um 9.41 Uhr - von Z*. - "Mittlerweile zum fünften oder sechsten Mal in diesem Kurs"


Sehr geehrter Herr Moser,

Ich bin seit 10.03.2020 in einem Ams Kurs von Jobtransfair. Natürlich gab es wegen Covid 19 einige Monate Pause aber seit Ende Juni Anfang Juli laufen die Kursmaßnahmen wieder.

Ich bin mittlerweile zum fünften oder sechsten Mal in diesem Kurs und wollte wissen ob es normal ist den selben Kurs mehr als ein Mal machen zu müssen?

Mittlerweile habe ich bereits einen Termin für den nächsten Kurs im September. In diesem Kurs von AMS soll ich als Österreicherin (ich bin in Wien geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe meine Ausbildung gemacht) lesen lernen, schreiben lernen, deutsch lernen und rechnen lernen.

Ich empfinde das als Frechheit und wollte wissen ob so ein Kurs rechtens ist?
Liebe Grüße (26.07.20)

Antwort:
Kurse sollen / müssen fehlende Kenntnisse / Fähigkeiten ausgleichen!
Drum dürfte es keine Sperre bei Teilnahmeweigerung geben bzw. ist auf den Bescheid einer ev. rechtswidrigen Sperre Berufung einzulegen!
Siehe:
"Keine wiederholte Teilnahme an Schulungen des AMS mit gleichen Inhalten" (17.07.14)

"Deppenkurse nicht nochmals besuchen!"
"Erkenntnis des Sozialministeriums: "keine bereits absolvierten Deppenkurse besuchen müssen" / "keine mehrmaligen Deppenkursbesuche?" (27.09.13)
Reden sie
mit ihrer Betreuerin darüber - auch bez. Freiwilligkeit - das gilt auch für den nächsten Kurs, der bei ihnen, falls Teilnahmepflicht, als unsinnig zu bezeichnen ist! Sollte es weiterhin Probleme geben, gehen sie zum Vorgesetzten / Geschäftsstellenleiter. Wenn möglich - Begleitperson als Zeugen mitnehmen!
Siehe auch:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse" (Ohne Gewähr)


27.07.2020 um 8.18 Uhr - von H. - "Ins Ausland fahren?"


GUTEN TAG WÜRDE GERNE WISSEN OB MAN FÜR EIN PARR STUNDEN INS AUSLAND FAHREN DARF BIN NOTSTADSBEZIEHER MUSS MAN DAS MELDEN BEKOMMT WEIDER DAS GELD WIE GEHT DAS BEDANKE MICH IM VORRAUS FÜR DIE ANTWORT FREUDLICHE GRÜSSE

Antwort:
Da ich diesbez. schon einige (auch behördliche) Antworten erhalten habe, ist äusserste Vorsicht geboten!
U.a. hiess es: der Aus und Ein-Reisetag wird ev. nicht gesperrt! (Ev. für Grenzgänger, bei Personen, die direkt an einer Grenze wohnen.) - soweit zum AMS
Weiters gibt's dann auch ein Problem mit der Krankenkassa und dessen Versicherung - sollten Betroffene vom AMS abgemeldet werden:
In einer Antwort ist zu entnehmen: Es gibt Anspruch auf Sachleistungen (Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte,...) aber kein Krankengeld. Siehe unter Schutzfrist
(Also ohne Gewähr und ev. selbst auch noch versuchen, diesbez. von Behörden Auskünfte / Informationen einzuholen.)

28.07.2020 um 9.53 Uhr - von H. - "AMS-Antwort"
Sehr geehrter Herr H.,
wir teilen Ihnen mit, dass ein Tagesaufenthalt im Ausland nicht gemeldet werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
V. *.
Ihr Arbeitsmarktservice

28.07.2020 um 11.49 Uhr von F*. - " innerhalb einer Woche"
Auslandsaufenthalte sind innerhalb einer Woche nach Eintritt dem AMS zu melden. So steht es auf der Rückseite im kleingedruckten des Notstandshilfeantrages. Müssen nicht schon vorher gemeldet werden. Das unterschreibt man. Die Krankenversicherung gilt auch für Arbeitlose wie bei jedem Arbeitnehmer. (27.07.20)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


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